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Die Big Band gab zwei Konzerte vor historischer Kulisse. Foto: Big Band

Mut und Kreativität bewiesen

am 06.08.2019

Konzertreise der Big Band des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums ins französische Baskenland

REGION/BASKENLAND. 59 Musiker und vier Fahrer machten sich vor einigen Wochen auf die fünftägige Reise ins französische Baskenland, um dort in Biarritz und Bayonne zwei Konzerte vor historischer Kulisse zu geben.

An solch eine Fahrt werde sich jeder, der daran teilgenommen hat, erinnern, erklärten die Zehntklässler Emilia und Chiara Zinkand sowie Maximilian Heid begeistert. Die lange Busfahrt habe sich auf jeden Fall gelohnt, meinten sie.
Finanziell unterstützt wurde die Konzertreise durch den Förderverein des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums, den Main-Kinzig-Kreis sowie die Staatskanzlei in Wiesbaden über den hessischen Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister.
Auch der Schuldezernent des Kreises, Winfried Ottmann, förderte die Fahrt, nachdem er das inhaltlich gleichgeartete Jahreskonzert in der Stadthalle Schlüchtern besucht hatte.
Seit Herbst 2018 liefen die Vorbereitungen für dieses Projekt. Dieses versuchte, der spanischen Kultur musikalisch nachzuspüren, um die tieferen Gründe von Konflikten und Besonderheiten der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich besser verstehen zu können. Eine solche Reise verlange auch viel Einsatzbereitschaft eines jeden einzelnen, erklärt Bandleader Franz-Josef Schwade: „Die 59 Schülerinnen und Schüler bewiesen Mut und Kreativität, einen großen Teamgeist, was alles andere als selbstverständlich ist.“ Zudem konnte auf die Unterstützung einiger Ehemaliger, allen voran Claudia Jonas, welche organisatorische Hilfe leistete, und Christopher Metzler, der den Anhänger nach Frankreich fuhr, gebaut werden.
Vor einer solchen Kulisse zu spielen, war für die Schulband aus Deutschland ein besonderes Ereignis – die meisten Schülerinnen und Schüler kannten diesen Ort doch nur als Surfer-Paradies. „Das war wirklich ein einmaliges Gefühl“, schwärmt Laurine Sprehe, als sie an das Arena-Gefühl in Bayonne zurückdachte, welches sich dadurch auszeichnete, dass die anwesenden Zuhörer die Band umrahmten und sich danach sogar persönlich bedankten.
Seit nun 33 Jahren werden diese Konzertreisen von der Schule ermöglicht. Darüber sind auch die Schülerinnen Susann Schöppner, Fanny Gömöri und Jana Kühltau dankbar, denn: „Wochenenden wie diese zeigen und stärken den Zusammenhalt der Band.“

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