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Die Jury des Innovationspreises 2019 (von links): Brigitte Schlottig (trend-messe), Ulrich Nesemann (Landkreis Fulda), Claus Gerhardt, Herbert Büttner (beide Kreishandwerkerschaft Fulda), Haldun Tuncay (Verlag Parzeller) und Konrad Kühn (Arbeitsagentur Fulda). Foto: tf

Viele verborgene „Schätze”

am 13.03.2019

trend-messe: Der Innovationspreis Handwerk wird bereits zum fünften Mal vergeben

FULDA (tf). Die trend-messe in Fulda ist eine ideale Plattform für innovative Unternehmen, um ihre kreativen Ideen der Öffentlichkeit vorzustellen. Seit fünf Jahren vergeben daher die trend-messe, die Kreishandwerkerschaft Fulda und der Verlag Parzeller einen Innovationspreis Handwerk.

Am morgigen Donnerstag ist es so weit, dann werden beim Innovationsabend die drei pfiffigsten Ideen mit dem diesjährigen Innovationspreis Handwerk ausgezeichnet. Insgesamt sieben Firmen haben es mit ihrer Bewerbung ins Finale geschafft.
Dr. Herbert Büttner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fulda, ist sicher, dass in den Schubladen der heimischen Handwerksbetriebe noch zahlreiche tolle – zum Teil patentreife – Ideen schlummern. „Wir hoffen, dass wir mit dem Preis den ein oder anderen ,Schatz heben‘ können“, sagt Büttner.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die sieben Finalisten. Wer am Ende die Nase vorne hat, veröffentlichen wir in unserer Zeitung in der kommenden Woche.

Desoi GmbH (Kalbach): Eine neuartige Injektionspumpe zur Rissverpressung und Hohlraumverfüllung wird pneumatisch angetrieben. Dadurch kann gleichmäßig über einen langen Zeitraum injiziert werden – das schont die Pumpe, den Füllstoff und vor allem das Bauwerk selbst.

EDAGEngineering GmbH (Fulda):
Die neu entwickelte Doppeltrittstufe für Kleinbusse erleichtert mobilitätseingeschränkten Menschen den Einstieg ins Fahrzeug. Die beiden Trittstufen verschwinden anschließend unter dem Fahrzeug. Die Montage kann jede Werkstatt problemlos in vier Stunden ausführen.

Günther Bau GmbH&Co. KG (Fulda): Mit einer neu entwickelten Stuckmaschine können Stuckteile beliebig vervielfältigt werden. Dazu muss das jeweilige Teil nur noch einmal per Hand hergestellt werden. Anschließend wird im Tiefziehverfahren eine Kunststoffform des Stuckteils hergestellt.

Holzbau Gutmann GmbH (Hilders-Brand): Mit dem neu entwickelten Rohbautreppenmodul aus der Rhön muss ab sofort keine separate Rohbautreppe mehr eingebaut und später ausgetauscht werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird auf der Treppe der gewünschte Belag aufgebracht. Die Treppe verbleibt dadurch im Haus.

Hahner Technik GmbH&Co. KG (Petersberg): Dank der neuen Kranbahnschweißanlage muss beim Herstellen von Kranbahnen nach Abkühlen der Schweißung kein Schweißverzug mehr mit schweren hydraulischen Richtpressen oder zeitaufwendigem Flammrichten mehr beseitigt werden.

RhönLandHolz (Ehrenberg-Melperts):
Mit einem selbst erfundenen Holzstrukturierer können Holzoberflächen erzeugt werden, die mit Altholz oder gespalteten Hölzern vergleichbar sind. Durch einen integrierten Zufallsgenerator in der unterscheidet sich das Ergebnis von gängiger Industrieware.

Simon Metall GmbH&Co. KG (Tann):
In einer Treppe wurden Laser- und Kantteile des Kunden verbaut. Die Elemente sind dabei gleichzeitig Geländer und Treppenwange. Zur Herstellung mussten innovative Sonderteile und besondere Laschenverbindungen entwickelt werden.

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