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Schauspielerin Brigitte Grothum als Königin Elisabeth in „Shakespeare in Love“ Foto: Swen Pförtner

Eigenbrötler und Popsternchen

am 07.11.2018

69. Bad Hersfelder Festspiele vom 5. Juli bis 1. September 2019

BAD HERSFELD (MK). Für die 69. Bad Hersfelder Festspiele vom 5. Juli bis 1. September 2019 wird Intendant Joern Hinkel Stücke wiederaufnehmen, neue Musicals in die Stiftsruine holen und besonderen Musikern wie Annett Louisan eine Bühne bieten. 

Bürgermeister Thomas Fehling freut sich auf die nächsten Bad Hersfelder Festspiele mit diesem Angebot: „Zwischen Josef K. aus ‚Der Prozess‘ und Annett Louisan liegt wahrlich ein weites Feld, unterschiedlicher könnte es kaum sein.“ 

Der Prozess

Zur Eröffnung wird Joern Hinkel Franz Kafkas „Der Prozess“ inszenieren. „Kafkas Roman war selten so aktuell wie heute!“, sagt Hinkel zu seiner Wahl für die Premiere der renommierten Festspiele. Er hat den Prozess eigens für die riesige Bühne der Stiftsruine bearbeitet: „Kafka ist ein lustvoller Beschwörer der kleinen Absurditäten des Alltags, ganz klar ein Vorbild für die peniblen Wortverwicklungen eines Loriot, für den schwarzen Humor der Coen-Brüder oder die surrealen Traumlandschaften eines René Magritte. Sein ‚Prozess‘ ist ein Fest der Poesie des Scheiterns, ein Sammelsurium außergewöhnlicher Liebesszenen in leeren Gerichtssälen, dunklen Gängen, Nachbarszimmern, Büros und verwinkelten Küchenschränken, ein Zeremoniell des bürokratischen Irrsinns, ein schillerndes Panoptikum zärtlicher, hilfloser, finsterer, lebenshungriger Figuren“, betont Hinkel, „und ein Plädoyer gegen die Verletzung der Grundrechte.“

„Funny Girl“


„Funny Girl“  ist das neue Musical des Sommers 2019 (Premiere: 12. Juli).  Stefan Huber (zuletzt hat er „Titanic“ mit riesigem Erfolg in Bad Hersfeld inszeniert) bringt die Geschichte der Fanny Brice auf die Bühne: Die Entwicklung eines unscheinbaren Mädchens zu einem Star, vom hässlichen Entlein zum Broadway-Schwan. Alle Träume scheinen in Erfüllung zu gehen. Eine große Karriere, ein wunderbarer Mann – der sich dann aber als ruinöser Spieler entpuppt ...

 „Shakespeare  in Love“


„Shakespeare  in Love“ in der Regie von Antoine Uitdehaag hat das Publikum im Sommer 2018 amüsiert, berührt und überzeugt. In der Komödie geht es um die Begegnung zwischen dem jungen Will Shakespeare, der unter einer Schreibblockade leidet und Viola, die Schauspielerin werden möchte. Aber in Shakespeares Zeiten ist eine Frau auf der Bühne undenkbar! Viola schafft es, als Mann verkleidet!

„Hair“

Und auch das Musical „Hair“, inszeniert von Erfolgsregisseur Gil Mehmert, war im letzten Sommer ein riesiger Erfolg und komplett ausverkauft. Gil Mehmert hat das erste Rock-Musical der Geschichte 50 Jahre nach seiner Uraufführung für die Zuschauer von heute neu in Szene gesetzt, voller Humor und historischer Anspielungen, in der ersten Hälfte nicht ohne ironische Distanz, in der zweiten Hälfte mit theatraler Wucht und Kriegsbildern, die ins Mark treffen.

Konzerte

Die Bad Hersfelder Festspiele werden auch im kommenden Sommer wieder Live-Konzerte anbieten und freuen sich, bereits den ersten Termin bekanntgeben zu können: Annett Louisan, eine der erfolgreichsten deutschen Popsängerinnen, tritt am 29. Juli in der Stiftsruine auf. Mit ihrem Mix aus Chansons und Pop made in Germany nimmt Louisan nicht nur künstlerisch eine Ausnahmestellung ein. 
Das Programm für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie sowie die Inszenierung im Schloss Eichhof werden demnächst bekannt gegeben.

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