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Bürgermeister Dag Wehner (links) und OB Dr. Heiko Wingenfeld hießen Lena Müller willkommen. Foto: Stadt Fulda

Wichtiges Signal für eine vielfältige Zivilgesellschaft

am 29.01.2019

Stadt Fulda beteiligt sich an Bundesprogramm „Demokratie leben!“

FULDA (fd). Die Stadt Fulda setzt mit der lokalen Partnerschaft für Demokratie ein Zeichen für eine vielfältige und demokratisch engagierte Zivilgesellschaft. Oberbürgermeister Wingenfeld begrüßt die neue Koordinierungs- und Fachstelle im Amt für Jugend, Familie und Senioren.

Seit Jahresbeginn gehört die Stadt Fulda zu den mehr als 200 Kommunen, die sich als Träger für die bundesweiten „Partnerschaften für Demokratie“ verstärkt gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einsetzen. Die Stadt möchte durch die Beteiligung am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ langfristig als Koordinatorin lokale Projekte in diesen Themenfeldern strukturell und finanziell unterstützen. Die Koordinierungsstelle, die an die Fachstelle Integration und Inklusion angegliedert ist, wird nun durch Lena Müller betreut.
Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Bürgermeister Dag Wehner begrüßten die neue Mitarbeiterin herzlich im Rahmen erster Gespräche zur diesjährigen Programmplanung und betonten die Relevanz für die Stadt Fulda, als aktiver Part bei der Entwicklung demokratischer Strategien tätig zu sein. „Die Partnerschaft für Demokratie ist eine weitere Chance für die Fuldaer Bürgerinnen und Bürger, um das Zusammenleben in unserer kulturell vielfältigen Stadtgemeinschaft aktiv mitgestalten zu können“, so Wingenfeld und Wehner. Eine jährlich stattfindende Demokratiekonferenz soll zum regelmäßigen Austausch relevanter Problemlagen und zum Abstimmen lokaler Strategien genutzt werden.
Über die zukünftigen Förderungen zivilgesellschaftlicher Projekte entscheidet ein Begleitausschuss, der sich in den kommenden Monaten formieren wird. Dieser wird sich aus zivilgesellschaftlich engagierten Akteurinnen und Akteuren, sozialen Trägern, Kirchen, Schulen sowie aus der Stadtverwaltung zusammensetzen. Die Projektfördermittel werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereitgestellt und jährlich neu beantragt. Für das laufende Jahr erhielt die Stadt rund 37 000 Euro, wobei ein Teil der Summe der gezielten Jugendförderung dienen wird.

Kontakt

Bei Interesse und Fragen können Sie sich an die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie wenden.
Telefon: (0661) 102-3201, E-Mail: lena.mueller@fulda.de

www.demokratie-leben.de