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Erwin Maisch und Timm Fütterer (hinten, v. l.) mit Kristo Krebs und Janis Bausch (vorne, v. l.) Foto: VDSIS

Ein Happy End suchte man vergeblich

am 05.03.2018

„Still und stumm“ feierte Premiere im CineStar Fulda

FULDA (MK/flü). Mit dem Film „Still und stumm“ hat das SMOG-Projekt „Von der Straße ins Studio (VdSiS)“ seinen ersten größeren Streifen der Öffentlichkeit im CineStar in Fulda vorgestellt. In dem mit mehr als 300 Personen voll besetzten Saal gab es nach der Premiere stehende Ovationen für das etwa 40-minütige Drama.

Es erzählt die Geschichte zweier Schulfreunde (gespielt von Janis Bausch und Kristo Krebs) in einem Schulumfeld, das durch die Gewalt eines brutalen Lehrers (Jörg Alt) geprägt ist. Die Geschichte hat kein Happy End.
In dem mit neuster Technik absolut professionell erstellten Film treten mehr als 200 Mitwirkende auf. Der Film ist ein „No Budget“- Werk. Lediglich die Kosten für die Verpflegung und die Musiklizenz standen zu Buche, da alle vor, hinter und neben der Kamera ehrenamtlich gearbeitet haben.
„Der Film soll zum Nachdenken anregen. Er lässt keinen kalt“, beschreibt Timm Fütterer als Projektleiter, Initiator, Drehbuchschreiber und Regisseur das Werk. Dass es bei der Prämiere auch etwas zu lachen gab, war das Verdienst der aus Fulda stammenden Schauspielerin Marianne Blum, die extra aus Berlin angereist war, und die als strenge Lehrerin „Frau Dr. Klappheck-Mittenwald“ wortgewaltig moderierte.
Außerdem hatten auch 14 Schüler der Deutschklasse 7e der Konrad-Adenauer-Schule  die Themen Gewalt und Mobbing aus ihrer Sicht dargestellt, wofür sie kräftigen Applaus erhielten.