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Fröhliche Gesichter bei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern: Sie erhielten von Landrat Woide Förderbescheide von insgesamt über zwei Millionen Euro. Foto: L. Rehnert

Großer Beitrag zur Stärkung ländlichen Raums

am 30.11.2018

2,44 Millionen für 14 Städte und Gemeinden des Landkreises / Woide: Gut angelegtes Geld

LANDKREIS FULDA (lr). 2,44 Millionen Euro fließen aus dem Kreisausgleichsstock an 14 Städte und Gemeinden des Landkreises Fulda. Landrat Bernd Woide überreichte jetzt im Landratsamt die Förderbescheide an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. „Ich freue mich sehr, dass wir eine so große Summe verteilen können. Damit werden mehr als 30 Projekte in 14 Kommunen des Kreises maßgeblich unterstützt. Das ist wahrhaftig gut angelegtes Geld“, sagte der Landrat.

Erstmals hatte der Kreistag im Haushalt 2018 den Kreisausgleichsstock von 500.000 auf nun 2,5 Millionen Euro erhöht. „Es war eine gute Entscheidung, im Sinne eines gerechten finanziellen Ausgleichs zwischen den ganz unterschiedlich belasteten Kommunen, die Kreisumlage nicht zu senken und mehr Geld über den Kreisausgleichsstock zu verteilen“, sagte Woide und dankte dafür auch dem Kreistag, der dies Anfang dieses Jahres so beschlossen hatte. Der Landkreis sei die Gemeinschaft der Städte und Gemeinden, die solidarisch miteinander umgingen. Und dazu gehöre auch, dass man jene, die wenige ertragsstark seien, besonders unterstütze. „Die Kommunen im ländlichen Raum haben häufiger größere Belastungen“, sagte der Landrat. Deswegen sei es wichtig, sich diesen Kommunen auch verstärkt zuzuwenden.
Doch nicht nur die Summe im Topf wurde erhöht, überdies wurden zusätzliche Förderschwerpunkte beschlossen. „Bisher gab es zumeist Geld für Kindergärten und Feuerwehr. Jetzt können auch Investitionen gefördert werden, die gemeindeübergreifend wirken, wie etwa das Freibad in Nüsttal, das grundhaft saniert wird und dafür vom Kreis 461.200 Euro erhält. Aber letztendlich sind die Projekte und Maßnahmen, die jetzt mit Hilfe der Fördermittel realisiert werden können, allesamt wichtig. Wir möchten ein starker Kreis für unsere Kommunen sein.“
Bis Ende September konnten Städte und Gemeinden Anträge stellen. Der Kreisausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung mehr als 30 positiv beschieden. Die Mittel werden an finanzschwache Kommunen vergeben. Allerdings war der Kreisausschuss vom Kreistag beauftragt, Anträge von Städten und Gemeinden  zur Beseitigung von Unwetterschäden in besonderen Härtefällen wohlwollend zu prüfen.