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Freuen sich, dass es mit dem Bauvorhaben im kommenden Frühjahr losgehen kann. Von links: Dirk Rasch, Leiter Malteser-Notfallvorsorge, Matthias Strott, Sachbearbeiter Katastrophenschutz beim Landkreis, Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt, Malteser-Projektbeauftragter Winfried Bug und Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann Foto: S. Waldmann

Optimale Einsatzbedingungen für Notfallvorsorge und Katastrophenschutz

am 23.11.2018

Erster Kreisbeigeordneter überreicht 135.000 Euro für Notfallzentrum der Malteser

PETERSBERG (was). Im Petersberger Gewerbegebiet entsteht ein Notfallzentrum der Malteser. Dort befindet sich bereits die Rettungswache. Künftig sollen an dem Standort Notfallvorsorge und Katastrophenschutz der Malteser zusammengeführt werden. Für die Realisierung des ersten Bauabschnitts hat Vize-Landrat Frederik Schmitt einen Förderbescheid aus dem Kreisausgleichstock in Höhe von 135.000 Euro überreicht.

Im ersten Bauabschnitt ist die Errichtung einer Kraftfahrzeughalle mit drei Stellplätzen für Katastrophenschutz-Fahrzeuge und mobile Unfallhilfe sowie Lagerflächen für Einsatz- und Sanitätsmaterial vorgesehen. Je nach Witterung gehen die Verantwortlichen von einem Baubeginn im Februar kommenden Jahres aus. Sollte zu diesem Termin mit den Bauarbeiten begonnen werden können, wäre eine Fertigstellung im Herbst 2019 denkbar. Im zweiten Bauabschnitt wird die Rettungswache in ein benachbartes Werkstattgebäude umziehen, das die Malteser ebenso wie die zur Zeit angemietete Unterkunft käuflich erworben haben. Danach erfolgt der Umbau der bislang für die Rettungswache genutzten Räume zu einem Schulungs- und Seminarzentrum.
Der Erste Kreisbeigeordnete zollte den Maltesern Lob, dass sie die Gunst der Stunde des in diesem Jahr gut gefüllten Kreisausgleichstocks genutzt hätten. Von der Präsentation des Vorhabens, das konzeptionell überzeuge, bis zur Bewilligung der Fördergelder seien nur wenige Wochen vergangen. Beim zweiten Bauschnitt empfahl Schmitt, auch die Gemeinden in die Pflicht zu nehmen, nachdem der Landkreis Fulda mit gutem Beispiel vorangegangen sei. Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann zeigte sich dankbar für die Unterstützung. Die Malteser wollten die Vernetzung zwischen Haupt- und Ehrenamt im Bereich Notfallvorsorge und Katastrophenschutz ausbauen und den Mitarbeitern sowie ehrenamtlichen Helfern optimale Einsatzbedingungen für ihren Dienst ermöglichen.