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Gratulierten in Kiel dem neuen Kommandanten der Minenjagdbootbesatzung „Alpha“, Sebastian Sauer (Mitte): die Fuldaer Stadträtin Sibylle Herbert und Stadtrat Stefan Grauel. Foto: Stadt Fulda/Julissa Bär

Ein Osthesse als Kommandant

am 09.08.2017

Wechsel an der Spitze des Minenjagdboots „Fulda“ /Sebastian Sauer löst Karl Malucha ab

Fulda (jo).  Es war ein nicht alltäglicher Termin, zu dem die beiden Magistratsmitglieder Sibylle Herbert und Stefan Grauel als Vertreter der Stadt Fulda Ende Juli in die Marinestadt Kiel reisten: Sie wohnten der Verabschiedung des bisherigen Kommandaten der Minenjagdbootbesatzung „Alpha“, Karl Malucha, bei und begrüßten dessen Nachfolger, den aus Osthessen stammenden Sebastian Sauer (31).

Zwar hat die Bundesmarine die festen Besatzungen auf ihren Schiffen abgeschafft, sodass die Besatzung „Alpha“ sowohl auf dem Minenjagdboot „Fulda“ wie auch auf dem Schwesterschiff „Grömnitz“ Dienst tut, jedoch ist die Verbundenheit der Offiziere und Matrosen mit der Patenstadt Fulda geblieben. Das wurde beim Kommandowechsel am Marinestützpunkt Kiel, dem Heimathafen der „Fulda“, einmal mehr deutlich. Zumal nun der 31-jährige neue Kommandant, der aus Neuhof stammt, die gewachsene Bande nach Osthessen noch enger knüpfen könnte.
Dieser Hoffnung gaben die beiden Stadträte Herbert und Grauel bei ihrem Besuch in Kiel Ausdruck, bei dem sie von mehreren Mitgliedern der Marinekameradschaft Fulda begleitet wurden. Stadtrat Grauel berichtete, er habe den neuen Kommandanten Sauer namens des Magistrats nach Fulda eingeladen, und dieser werde der Einladung sehr gerne nachkommen. „Spätestens zur Fastnacht wollen die Jungs wieder zu Gast in Fulda sein“, sagte Grauel.
 Sauer habe zugleich seine Heimatverbundenheit betont und versichert, dass er sich bemühen werde die lebendige Patenschaft zwischen der Stadt Fulda und der Bootsbesatzung, die zum Kommandowechsel bei herrlichem Wetter vollständig auf dem Oberdeck der „Grömnitz“ angetreten war, weiter zu intensivieren.
Sebastian Sauer hatte nach dem Abitur in Fulda im Jahre 2005 die Offiziersausbildung bei der Marine begonnen und dort rasch Karriere gemacht.
Das 1997 auf den Namen „Fulda“ getaufte Minenjagdboot ist bereits das zweite Schiff der Bundesmarine, das diesen Namen trägt und zu dem die Stadt Fulda eine Patenschaft unterhält. Das erste Boot war 1959 zu Wasser gelassen und 1992  außer Dienst gestellt worden. Die neue  „Fulda“ ist derzeit in Hamburg zu Wartungsarbeiten in der Werft und konnte leider nicht den Schauplatz für den Kommandowechsel bieten.
Die Fuldaer Delegation hatte am Vortag  dem scheidenden Kommandanten Karl Malucha namens der Stadt ein Abschiedsgeschenk überreicht und sich für die gute Zusammenarbeit in der gut zwei Jahre während der Zeit als „Alpha-Chef“ bedankt. Dieser betonte, er werde die Besuche in Osthessen und den Kontakt zur Marinekameradschaft Fulda immer in guter Erinnerung behalten.

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