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Das Gesicht des Sommers 2019 ist Helga Illichmann. Foto: Mirko Luis

Helga Illichmann ist das „Gesicht des Sommers 2019“

Artikel von Von Mirko Luis am 08.09.2019

Simmungsvolles Finale der Sommer-Foto-Aktion zum Abschluss des Fuldaer Weinfestes

FULDA. Bass erstaunt, aber die wohl glücklichste Frau auf dem Fuldaer Weinfest: Helga Illichmann (67) aus Bischofsheim (Rhön-Grabfeld) ist das „Gesicht des Sommers 2019“. „Damit hätte ich nie und nimmer gerechnet - gerade in Anbetracht meines Alters und der jüngeren Konkurrenz“, erklärte die von Ehemann Wolfgang begleitete Siegerin des populären Marktkorb-Events unter donnerndem Applaus des Publikums auf der Bühne des Museumshof.

Die überglückliche Siegerin aus hatte bei ihrer Bewerbung die Frage, warum sie das Gesicht des Sommers ist, passend zu ihrem Bild, das sie mit einem Regencape zeigt, beantwortet. „Warum ich das ‚Gesicht des Sommers‘ bin? Weil ich bei jedem Sommerwetter unterwegs bin, wie zum Beispiel beim verregneten Fürstlichen Gartenfest Eichenzell 2019“, sagte die gelernte Bankkauffrau, die in ihrer Freizeit gerne Tennis spielt, Mädelsabende besucht, um im Chor „Solala“ singt. Zu den ersten Gratulanten gehörte Marie Imhof aus Rommerz, „Gesicht des Sommers 2018“. Sie wünschte ihrer Nachfolgerin ebenso alles Gute wie das Organisationsteam um Oliver Heurich, Objektleiter des Marktkorbes, und Anzeigenleiter Ingo Wassenhoven.

Trotz durchwachsenen herbstlichen Wetters fanden am Sonntagnachmittag gut 500 Gäste den Weg zum Finale des „Gesicht des Sommers“. Moderiert von Fuldas Wirtschaftsjuniorin Sabine Räth und Marktkorb-Moderatorin Julia Hess, erwies sich die mit Spannung erwartete Enthüllung des diesjährigen Sieger-Gesichts zugleich als würdiger Schlusspunkt des Fuldaer Weinfestes. Das lockte erstmals an drei Wochenenden hintereinander Freunde edler Tropfen nach Fulda, die sich von Sonne, dem Gott des Weines Bacchus und einem abwechslungsreichen kulinarischen Programm verwöhnen ließen. Weinfest-Organisator Jupp Hahner begeistert zeigte sich mit dem Endspurt begeistert Die Besucherzahlen 2019 hätten die Zahlen aus 2018 - damals wurden rund 20.000 Weinfreunde gezählt - getoppt. An manchen der zehn Aktionstage seien unter Berücksichtigung wechselnden Publikums bis zu 4000 Menschen gekommen - jeweils 1820 fasst das Veranstaltungsgelände.

Illichmann setzte sich unter rund 200 Bewerberinnen und Bewerbern durch. Sie gewann mit klarem Vorsprung und bekam mehr als doppelt so viele Stimmen wie Zweitplatzierte Sabrina Hohmann aus Hilders: Im Telefon-Voting der „Top Ten“-Kandidaten erhielt sie 28,1 Prozent aller Anrufe für die zehn Finalistinnen und Finalisten. Auf Zweitplatzierte Sabrina Hohmann (44) – eine Floristin, die in ihrer Freizeit gern joggt, Tennis spielt, wandert und tanzt – entfielen 13,14 Prozent der Stimmen. Dicht dahinter folgte Drittplatzierte Tabea Vogt (20) aus Eiterfeld mit 10,13 Prozent der Stimmen. Die Schneiderin, die gern Zeit mit der Familie und Freunden verbringt, Teamleiterin des Netzwerk All for one ist und Kleider designt, freute sich riesig über den Platz auf dem Treppchen. Im Rahmen der entscheidenden Telefonabstimmung waren knapp 1000 Stimmen abgegeben und zehn Gutscheine von Neusehland Fulda im Wert von 50 Euro verlost worden.

Mit dem 1. Preis verbunden war der Gewinn eines Fernsehers des Fuldaer Elektronik-Fachmarktes Media Markt im Wert von über 1.000 Euro und ein professionelles Fotoshooting. Zweitplatzierte Sabrina Hohmann durfte sich indes über einen 250-Euro-Gutschein von WohnVision aus Steinau an der Straße freuen. Drittplatzierte Tabea Vogt gewann unterdessen einen Paragliding-Kurs im Wert von 199 Euro von und mit Papillon. Alle zehn Finalisten bekamen außerdem einen Marktkorb voller Überraschungen. Riesengroß war die Freude über die Sonderpreise, zur Verfügung gestellt vom Citymarketing Fulda. Einen davon erhielt die 77-jährige Hannelore Wilke aus Petersberg deren Foto bei der kompletten Jury super angekommen war. Besonders originell empfand die Jury auch die Idee der Einsenderin eines Motivs, das Alpakas in den Zoom der Kamera nahm. Mara Daberkow aus Angersbach hatte vorgeschlagen, doch diesen drolligen Tieren eine Chance zu geben. Beide freuten sich über Lilientaler Gutscheine.

Für das Finale hatte sich der Marktkorb eine ganze Reihe toller Aktionen einfallen lassen. So zeigte der national und international bekannte Künstler Gerrit Schwendner auf der Bühne zauberhafte Acts. So verschwand Redakteurin Julia Hess, die kurzzeitig als Assistentin fungierte, in einer kleinen schwarzen Kiste. Die Zuschauer sahen, wie der Zauberer Gerrit nacheinander ein breites Schneidemesser und zwei große hohle Blöcke in die Kiste schob, in der eigentlich noch die Reporterin steckte – immerhin wedelte noch ihre Hand mit einem roten Tuch aus der Kiste hervor. Der Magier zerrte die Kiste auseinander und drehte sie im Kreis – doch wo sollte der Mensch in dieser Kiste bloß hin sein? Das Publikum staunte und fragt sich, wie das sein kann – sie lassen sich verzaubern. Gerrit schob die Kiste zusammen, zog die Blöcke heraus und auch das Messer – ohne Blut. Schließlich sprang, zur Freude des Publikums, die blonde junge Marktkorb-Redakteurin Julia Hess unversehrt wieder heraus. Einfach zauberhaft! Gerrit Entertainment hatte überdies hinaus ein buntes Zelt aufgebaut, in dem sich die Kinder mit tollen Farben schminken lassen konnten. Die Eisheiligen boten zudem leckeres und kostenfreies Marktkorb-Eis an. Als überaus gelungen erwies sich auch die tierische Überraschung: Direkt aus dem Biosphärenreservat Rhön brachte „Lamatrekking-Papst“ Thomas Nüdling seine RhönLamas mit, die sich trotz des dichten Gedränges auf dem Museumshof nicht aus der Ruhe bringen ließen und vor allem die Herzen der jüngsten Besucher im Sturm eroberten.

 

Die Resonanz auf die unterhaltsame und abwechslungsreiche Aktion der Wochenblätter der Mediengruppe Parzeller – Marktkorb, Vogelsberg Wochen-Bote und Kinzigtal zum Sonntag – war ähnlich hoch wie bei der Premiere des Events im vergangenen Jahr. Insgesamt rund 200 Bewerbungen waren eingegangen. Unterstützt wurde die Aktion von zahlreichen einheimischen Sponsoren, darunter der Media Markt Fulda, Förstina, WohnVision aus Steinau an der Straße, Günther-Bau aus Fulda und die Eisheiligen aus Gersfeld-Hettenhausen.

Das Marktkorb-Event „Gesicht des Sommers“ ist für Gerhard Bub, Verkaufsleiter von Förstina, einzigartig. Hier werde nicht das „übliche Model-Face“, sondern ein „authentisches, markantes Gesicht“ gesucht, begründete Bub. „Das Besondere an der Marktkorb-Aktion ‚Gesicht des Sommers‘, dass Jung und Alt gleichermaßen angesprochen werden. „Menschen sind alle auf Ihre Art etwas Besonderes, das zeigt diese Aktion“, sagte Frank Kern, Geschäftsführer der WohnVision aus Steinau an der Straße. „Die Auswahl auf die letzten 20 Kandidaten ist schon sehr schwer gefallen, da alle Einsendungen wirklich das Motto ,Gesicht des Sommers‘ verkörpern“, räumte Peter Henkelmann, Geschäftsführer des MediaMarktes in Fulda, ein. Ähnliches war auch von Markus Günther, Geschäftsführer von Günther-Bau, zu hören. „Wir hatten uns in der Jury deshalb dazu entschlossen, Sonderpreise auszuloben, da so viele Einsendungen mit kreativen Ideen eingesandt wurden“, sagte er.

„Ich finde eine natürliche Ausstrahlung wichtig. Einigen Kandidaten stand ihre Lebensfreude quasi ins Gesicht geschrieben, das ist toll“, lobte Michél Günther, Inhaber von Eisproduzent und -händler Eisheiligen in Gersfeld-Hettenhausen. Ausführlicher Bericht im Marktkorb am Mittwoch.

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