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Blick in Richtung des US-Camps und zu dem Turm, der zur Beobachtung der DDR-Grenzanlagen diente. Foto: Sebastian Mannert

Vorbereitungen in vollem Gange

am 21.08.2019

Der Baum für die gemeinsame Kirmes auf Point Alpha ist bereits aufgestellt

RASDORF. Die Vorbereitungen für das Festwochenende „Grenzenlos feiern!“ zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung sind in vollem Gange: Seit kurzem steht ein schwarz-rot-gold-geschmückter, sehr hoher und eindrucksvoller Kirmesbaum auf Point Alpha. Gefeiert wird von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. August.

Dass die jungen Frauen und Männer Lust auf diese große gemeinsame Kirmes haben, das war allen anzumerken, die sich gegen Mittag im US-Camp der Gedenkstätte eingefunden hatten. Knapp 50 Helfer aus Borsch, Buttlar, Bremen, Setzelbach, Rasdorf  und Eiterfeld waren voll motiviert am Werk und packten beim Zeltaufbau mit an.
Bereits am frühen Morgen hatten Setzelbacher und Rasdorfer den Baum in Setzelbach abgebaut, der dort zur Kirmes Anfang August aufgestellt wurde. „Der Transport nach Point Alpha war eine echte Herausforderung“, sagt Moritz Flügel und ergänzt: „Zwei Stunden hat es gedauert, bis wir hier waren. Letztlich war das ganz schön flott.“  Der Setzelbacher Ploatzknecht freut sich sehr auf das gemeinsame Fest:  „Das ist wirklich etwas Besonderes und super gemanagt vom Landkreis.“
So sehen das auch Moritz Stark, Rasdorfer Ploatzknecht, und  Manuel Seng aus Lützenbachshof. Für den Thüringer hat sich bereits die Vorbereitung gelohnt: „Allein dieser Samstag, an dem wir hier alles gemeinsam gestemmt haben, war toll. Die Zusammenarbeit hat super geklappt, das war wirklich cool und wird uns bestimmt noch enger zusammenbringen“, sagt Manuel Seng.
Sein Rasdorfer Kirmeskollege hält die Premiere dieser Veranstaltung für eine wichtige und angemessene Sache: „30 Jahre Grenzöffnung, das ist ja kein kleines Event. Das muss auch ordentlich gefeiert werden – gerade von uns, die wir so nah an der ehemaligen Grenze leben und auch als junge Menschen mit diesem Thema noch sehr verbunden sind“, sagt der 20-Jährige.
Bevor der Baum aufgestellt wurde, erhielt er noch ein dekoratives Update: Die Girlande wurde ausgebessert und neu gewickelt, und die Ringe wurden schwarz-rot-gold eingefärbt. Und dann ging es an die Arbeit, den mächtigen Baum aufzustellen, was gegen 18 Uhr gelungen war. Mit dem Applaus der Kirmesgesellschaften und einiger Besucher wurde dieser Kraftakt gefeiert.
Ihre gelungene Zusammenarbeit feierten dann die Helfer beim Baumfest, zu dem sich auch die Großentafter gesellten, die beim Festwochenende mitanpacken werden. Die Höhe des Baumes ist übrigens nicht verraten worden, sie soll von den Gästen geschätzt werden.

Das Programm

Freitag: ab 20 Uhr Bandcontest: Vier regionale Bands stellen sich der Wertung des Publikums. Die beste Band gewinnt 500 Euro, die zweitplatzierte 300 Euro, und die beiden anderen jeweils 100 Euro; anschließend Kirmesdisco mit DJ Erwin.
Samstag: ab 20 UhrKirmesgesellschaften aus dem Kreis Fulda und dem Wartburgkreis feiern mit Marilena und Magic sowie DJ Adi Rückewold (Antenne Thüringen).
Sonntag (Familientag): 11 Uhr Ökumenischer Open-Air-Festgottesdienst, anschließend Drei-Reihen-Tanz der Kirmesgesellschaften aus Großentaft und Buttlar, Musik machen unter anderem die Kapellen aus Großentaft und Bermbach sowie die Musikschule Wartburgkreis. Die Landräte Bernd Woide und Reinhard Krebs prämieren die Sieger des Kirmes-Fotowettbewerbs, deren Bilder an den drei Festtagen im Großformat ausgestellt werden. Anschließend sprechen Babette Winter, Staatssekretärin für Europa und Kultur in der Thüringer Staatskanzlei, und Hermann-Josef Klüber, Kasseler Regierungsvizepräsident, Grußworte, bevor gegen 13 Uhr ein eigens für diesen Anlass gedrehter Film mit historischen Bildern und Zeitzeugen die Geschichte der Grenze nachzeichnet. Für Kinder gibt es Hüpfburg, Kinderschminken und Musik.

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