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Staatssekretär Patrick Burghardt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Moderator des Abends Dr. Herbert Büttner, Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer und Verlagsleiter Thomas C. Kirchhof Foto: Mirko Luis

„Noch nie so rosige Zeiten“

am 31.05.2019

Meisterfeier der Kreishandwerker / Wertschätzung von Gästen aus Politik und Wirtschaft

PETERSBERG (cle). „Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen“: Der neue Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer begrüßte wertschätzend die frisch gebackenen Meister zu ihrer Feier im Propsteihaus. 75 junge Handwerker haben dort ihren Meisterbrief entgegengenommen.

Glückliche Handwerker, stolze Eltern und  Partner: Rund 350 Gäste folgten der Einladung zur feierlichen Zeremonie am Dienstagabend im Propsteihaus Petersberg. „Ich möchte Danke sagen, dass Sie sich fürs Handwerk entschieden haben“, begrüßte Thorsten Krämer die neuen Meister. „Danke, dass Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sind, dass Sie das Wissen bewahren, das sich in Ihrem Gewerk angehäuft hat, dass Sie es weitergeben wollen.“ Und er beglückwünschte die Handwerker: „Noch nie gab es so rosige Aussichten wie jetzt im Handwerk. In Zeiten von Fachkräftemangel und Mangel an Nachfolgern für Betriebe stehen Ihnen alle Wege offen.“  Den ein oder anderen werde es zur Selbstständigkeit hinziehen, Verantwortung für Mitarbeiter übernehmen, Verantwortung für ein Geschäft und für den Dienst am Kunden. Andere wiederum werden im Angestelltenverhältnis als Meister tätig sein, dort aber auch verantwortlich sein – vielleicht für ein Team, für eine Abteilung im Geschäft. Und wieder andere werden ihr Wissen weitergeben, werden als Ausbilder in einer Lehrwerkstatt oder in einem Berufsbildungszentrum tätig sein und werden sich das angeeignete Wissen an die nächste Generation Handwerker weitergeben. Deshalb zitierte er Gerhart Hauptmann: „Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.“
„Sie haben Grund, sich selbst zu feiern“, sagte Landrat Bernd Woide (CDU). „Ein Meister zu werden, kostet Arbeit, Kraft und Energie.“ Die jungen Handwerker haben mit ihrem Meistertitel etwas Besonderes erreicht. „Unsere Region, der Landkreis Fulda, ist heute auch Gewinner. Denn dadurch, dass Sie hoffentlich alle bei uns in der Region ihre Beschäftigung finden – ob angestellt oder in der Selbstständigkeit – bereichern Sie auch unsere Region.“ In Zeiten, wo immer mehr junge Menschen studieren, sei es wichtig, dass sich auch welche zu Traditionen wie dem Handwerk bekennen. „Ein Meistertitel ist mit dem akademischen Abschluss vergleichbar“, so Woide, der appelierte: „Bleiben Sie dem Handwerk treu, bleiben Sie dem Unternehmen treu, bleiben Sie dem Landkreis treu.“
„Nicht nur der Landkreis ist stolz, auch die Kommunen“, sagte Petersbergs Bürgermeister Carsten Froß (CDU). „Wir können dem Handwerk ausreichend Möglichkeiten bieten, dass Sie ihren Erwerbstätigkeiten nachgehen können. Wir betreiben große Anstrengungen, dass wir hier in Petersberg Gewerbegebiete ausweisen“, so Froß.
Auch Patrick Burghardt, Hessens Staatssekretär für Digitale Strategie und Entwicklung, ließ es sich nicht nehmen, zu der Meisterfeier nach Petersberg zu kommen. Den Stellenwert des Handwerks in der osthessi-schen Region kennt er bereits von seinem Besuch der trend-messe. „Ich bin mehr als beeindruckt, was das Handwerk angeht. Hier wird gezeigt, was die Region kann.“  Digitalisierung werde in allen Handwerksbetrieben, falls es nicht schon soweit sei, eine große Rolle spielen. „Das ist einerseits mit großen Herausforderungen verbunden, bietet aber auch großartige Möglichkeiten.“

Meisterbriefe

Kraftfahrzeugtechniker:
Julian Bause, Manuel Becker, Patrick Bohn, Sebastian Buchhammer, Fabian Dahlmann, Volker Derigs, Christian Flick, Stefan Gehring, Martin Hanslik, Fabian Hecker, Alexander Hermann, Benjamin Hoffmann, Aaron Hohmeier, Felix Kania, Sebastian Kaufhold, Werner Kuhl, Sebastian Kurpanik, Rene Maul, Kevin Möller, Mario Persy, Florian Pöske, Chris Queckbörner, Johannes Ruppert, Ronny Schneider, Steffen Seng, Sebastian Sikora, Dennis Spick, Dennis Suski, Benjamin Walter, Torben Wehner, Robert Wilhelm, Luke-Felix Will, Patrick Wolf, Mergim Zeqiri

Maler und Lackierer:
Sascha Bachmann, Johannes Beierle, Svenja Danhäuser, Doganay Ervaci, Lukas Steffen Greiner, Melissa Herrmann, Lukas Hohmann, Marius Jörges, Lukas Keller, Martin Krack, Sebastian Kübler, Tamara Mihm, Philip Protz, Christopher Rieth, Patrick Röder, Eduard Stark, Simon Ullmann, Anna Hambach

Elektrotechniker:
Marvin Dom, Sebastian Guiducci, Rene Limpert, Marvin Merz, Lorenz Ruhl, Daniel Schreiner

Installateur und Heizungsbauer:
Andy Berg, Tobias Hummel, Sven Mihm, David Pausinger, Tobias Spielmann

Landmaschinenmechaniker:

Max Dehler, Lars Erbskorn, Domenic Felmeden, Pascal Göttmann, Michael Höhl

Maurer und Betonbauer:
Rene Gensler, Alexander Wißler

Feinwerkmechaniker:
Mehmet Danis

Fleischer:
Thomas Schupp

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger:
Maurice Müglich

Industriemechaniker:
Marcus Müller

Zimmerer:
Marcel Kreß

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