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Der Bauausschuss der Stadt Hünfeld hat das architektonische Konzept für den neuen Kindergarten einstimmig gebilligt. Foto: Trapp Wagner

Planung für Kita vorgestellt

am 11.03.2019

Bauausschuss stimmte dem Konzept zu / Fertigstellung bis 2020

HÜNFELD. Den Planungen für den neuen Kindergarten im Hünfelder Nord- und Ost-end hat der Bauausschuss der Stadt in seiner einmütig zugestimmt.

Bürgermeister Stefan Schwenk berichtet, dass die neue Kindertagesstätte mit drei Gruppen und einer Krippengruppe 2020 in Betrieb gehen soll. Die Pläne des Architekturbüros Trapp Wagner aus Mackenzell sehen eine zweigeschossige Bebauung des bisherigen Parkplatzgrundstücks an der Berliner Straße mit Dachbegrünung vor. Im Obergeschoss sollen die Kinderkrippe sowie Funktionsräume untergebracht werden, im Untergeschoss die Gruppenräume. Dieses Untergeschoss wird über eine Treppe und einen Aufzug für Behinderte erschlossen.
Darüber hinaus soll es ein gut gepolstertes Spielgerät geben, über das die Kinder in das Untergeschoss gelangen können. Architekt Stefan Wagner erklärte vor den Mitgliedern des Bauausschusses, dass die gesamte Konzeption und die Raumplanung in einer Arbeitsgruppe mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Stadtverwaltung, Andreas Kapelle, Stadträtin Karin Grosch, selbst Erzieherin, und Kindergartenleiterinnen von Hünfelder Einrichtungen entwickelt worden seien. Das Konzept sieht für alle Gruppenräume getrennte Sanitärbereiche und Nebenräume vor.
Der gesamte Kindergarten erhält eine Fußbodenheizung. Die Kinder sollen sich bereits im Foyer die Schuhe ausziehen, damit auch die Flure genutzt und in das pädagogische Konzept eingebunden werden können. In der Konzeption nimmt das Gebäude das natürliche Gefälle des Geländes auf. Deshalb sollen die Schlafräume für die Mittagsruhe im Untergeschoss im östlichen Teil untergebracht werden.
Alle Gruppenräume sollen im neuen Gebäude großzügig belichtet und hell gestaltet werden. In der Ausschusssitzung wurde auch die Kostenkalkulation vorgelegt. Die Gesamtkosten werden mit über 3,2 Millionen Euro kalkuliert. Dazu liegt bereits eine Förderzusage aus dem Programm Soziale Stadt in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro vor.
Schwenk kündigte an, dass die Stadt in ihrem Förderantrag für das laufende Jahr auch eine Umgestaltung der Berliner Straße in diesem Bereich beantragt hat. Entlang der Berliner Straße sollen 15 Parkplätze entstehen. Baulich soll der Bereich entlang des Kindergartens verkehrsberuhigt gestaltet werden.
Weiterhin plant die Stadt den Bau eines Parkplatzes für die Mitarbeiter, der außerhalb der Kindergartenzeiten auch von Gottesdienstbesuchern und Gästen von Veranstaltungen im naheliegenden Pfarrheim St. Ulrich genutzt werden kann.

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