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Geschäftsführer Stefan Knüttel und seine Mitarbeiterinnen bieten Bogenschießen auf Leinwand in 4D an. Foto: Julia Hess

Anlegen, zielen und Schuss

am 11.03.2019

Rhön-Adventure-Academy stellt mobiles Bogenschieß-Kino in 4D vor

GERSFELD (jh). Haben Sie schon mal etwas von einem Bogenschieß-Kino gehört? In 4D? Nein? Ich auch nicht. Doch dann kam die Einladung von Stefan Knüttel, Geschäftsleiter der Rhön-Adventure-Academy.

Die Einladung habe ich gerne angenommen, denn Bogenschieß-Kino klingt spannend. Im Schützenhaus Gersfeld wurde das mobile 4D-Bogenkino der Öffentlichkeit vorgestellt. An der einen Wand des Schützenhauses steht eine vier mal 2,5 Meter große Leinwand, an der anderen ein funktionstüchtiger Beamer.
Dieser projiziert starre und bewegliche Ziele auf die Leinwand, die aus einem speziellen Material besteht, wie Stefan Knüttel, Geschäftsleiter der Rhön-Adventure-Academy, erklärt. „Es gibt verschiedene Filme und Clips mit verschiedenen Motiven. Dinos, Vögel und Gespenster, weihnachtliche Motive oder passend zu Halloween“, sagt Knüttel. Mit dem Pfeil gilt es beispielsweise Christbaumkugeln zu treffen, funkelnde Sterne oder geschnitzte Kürbisse.
Ich bekomme Pfeil und Bogen in die Hand gedrückt und schon geht’s los. Die Mitarbeiterinnen Haydi Karabulut, Jenny Röll und Anja Gimbel stehen hilfsbereit zur Seite, zeigen mir, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. „Anlegen, spannen, zielen, Schuss!“ Nun gut, so einfach ist es dann auf Anhieb doch nicht.

„Loslassen heißt auch wirklich loslassen“

Die ersten Versuche sind noch wackelig. Den Bogen richtig zu halten, bedarf einige Anstrengung und vor allem Kraft in den Armmuskeln. Mit den Fingern wird der Pfeil nach hinten gespannt. „Die Ellbogen gerade halten, auf Brusthöhe, neben den Kopf, zielen und loslassen“, gibt Mitarbeiterin Röll die Anweisung. Den Pfeil in der Sehne halte ich mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Beim Kommando „loslassen“ lockere ich Zeige- und Mittelfinger. Doch der Pfeil fliegt nicht, wird von Daumen und Hand noch gehalten. Dass loslassen wirklich loslassen bedeutet, muss man erst einmal verstehen. Also noch ein Versuch: Erneut spanne ich den Bogen. Als die Sterne, von denen ich einen treffen soll, auf der Leinwand erscheinen, ziele ich und lasse dieses Mal die gesamte Hand locker. Der Pfeil fliegt. Wer hätte es gedacht?! Ich habe sogar einen der Sterne getroffen. Bei so viel Anfängerglück probiere ich es doch gleich noch mal. Nach einigen Versuchen läuft es fast schon wie geschmiert.
Daniela Gelhausen, Gesellschafterin des Best-Western-Plus Konrad-Zuse-Hotels in Hünfeld, scheint genauso begeistert zu sein, wie ich. „Das macht richtig Spaß. Für Gruppen und Tagungen kann ich mir das richtig gut vorstellen“, sagt sie. „Besonders geeignet ist das mobile Bogen-Schieß-Kino für Schulklassen, Firmenfeiern und Hotels“, sagt Knüttel. Außerdem sei das Kino für Vereine während der Winterzeit geeignet. „Besonders gut kommt es außerdem bei Junggesellenabschieden an.“ Das glaube ich ihm sofort.

Kontakt

Der Preis für das mobile Bogenschieß-Kino richtet sich nach der Teilnehmeranzahl und nach der Anfahrtsstrecke für die Veranstalter.
info@rhoen-adventure-academie.de und info@bogenkino-mobil.de

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