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Der Verein City Marketing organisiert in Hünfeld einige Events. Foto: Hartmut Zimmermann

Ja, wo kaufen sie denn?

am 12.02.2019

Markus Vogt nennt Vorteile beim Shoppen in echten Läden

HÜNFELD (sbt). Bestellen oder vor Ort kaufen? Immer mehr Städte und Gemeinden haben Mühe, die Kundschaft in den Geschäften der Innenstädte zu halten.

Haben die Einzelhandelsgeschäfte von kleinen Innenstädten wie in Hünfeld überhaupt noch eine Chance gegenüber den Online-Konkurrenten? Wie sieht die Situation in Hünfeld einkaufsmäßig aus? Markus Vogt ist Vorsitzender des Vereins City Marketing und weiß, dass es in Hünfeld noch gut läuft. „Hünfeld punktet mit seiner ruhigen Atmosphäre. Das Einkaufen ist irgendwie stressfreier. Außerdem sind die meisten Läden hier noch inhabergeführt. Das ist etwas ganz anderes als inGeschäften, in denen man die Verkaufsberater nicht persönlich kennt“, sagt Vogt. Die Zunahme des Online-Handels sieht er in allen Städten als schwierig an. Überproduktion und gleiche Sortimente überall lassen es nicht besser werden. Hier sieht Vogt wieder einen Pluspunkt für kleine Städte und Gemeinden: „Da gibt es noch kleine Läden, die ein individuelles Sortiment haben, was es sonst vielleicht nicht so häufig gibt“, erklärt der Hünfelder. Das Einkaufsverhalten habe sich gegenüber den vergangenen Jahren natürlich geändert, dazu trage auch das Internet als Informationsplattform bei. Die Kunden kämen heute informierter in die Geschäfte, weil vor dem Kauf doch erstmal ein Blick ins Internet geworfen werde. Umso wichtiger sei heute die Beratung in den Geschäften geworden. „Das muss dann absolut passen“, betont Vogt.
Für die Zukunft macht sich Vogt keine Sorgen um Hünfeld als Einkaufsstandort. Die Stadt wachse, die Einwohnerzahlen nähmen mehr und mehr zu. Die Infrastruktur der Stadt sei sehr gut und die Nähe zu Fulda sieht er eher positiv an: „Wir sind hier ja doch noch ländlicher geprägt. Schaut man sich die Bevölkerungsstruktur mit einer immer älter werdenen Bevölkerung an, so ist es wichtig, dass man noch vor Ort einkaufen kann“, meint der Vorsitzende.
Um die Kunden zu halten, müssten Geschäfte attraktiv sein und auch bleiben. „In die Geschäfte muss permanent investiert werden, auch in die Außenwirkung“, sagt Vogt. Wichtig sei es für eine kleine Stadt oder eine Gemeinde auch, mit großen Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen. Der Verein City Marketing ist dabei eine wichtige Stütze, wenn es darum geht, Events zu veranstalten, die Kaufkraft nach Hünfeld ziehen.
Auch in diesem Jahr sind wieder einige Veranstaltungen geplant. So gibt es erneut den Frühlingsmarkt im April, die Lange Nacht im Juli, die Landparie im Herbst und natürlich den traditionellen Martinsmarkt im November. Auch das im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattgefundene Foot-Truck-Festival soll im Sommer wieder für volle Straßen in der Innenstadt sorgen. Außerdem wird es wieder den verkaufsoffenen Sonntag geben. „Hünfeld hat die meisten verkaufsoffenen Sonntag in der Region“, weiß Markus Vogt. Der neue Marktkorb spricht ihn übrigens sehr an. „Das Wochenblatt ist klarer geworden und sieht jetzt viel zeitgemäßer aus“, lobt er.

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