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Einbürgerungsempfang1: (von links): OB Dr. Heiko Wingenfeld, Beata Paluchowska, Joachim Motz (für Einbürgerungen zuständiger Mitarbeiter im Rechts- und Ordnungsamt) und Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann. Foto: Stadt Fulda

56 neue deutsche Staatsbürger

am 30.01.2019

Empfang anlässlich der Aushändigung von Einbürgerungsurkunden

FULDA (MK). 56 Personen aus 22 Ländern sind beim jüngsten Einbürgerungsempfang der Stadt Fulda im Grünen Zimmer des Stadtschlosses offiziell zu deutschen Staatsbürgerinnen beziehungsweise -bürgern geworden. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld überreichte gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann die Urkunden und erinnerte dabei daran, dass die Tradition der feierlichen Einbürgerungsempfänge in der Stadt Fulda seit nunmehr 20 Jahren gepflegt werde.

Der feierliche Rahmen sei auf jeden Fall angemessen, so der OB. Denn die Einbürgerung sei mehr als nur die Überreichung „eines Stücks Papier“, sondern für viele zugleich der Endpunkt eines langen und beschwerlichen Weges. Durch eigene längere Auslandsaufenthalte wisse er, wie viel Geduld und Anstrengung es koste, die Sprache des Gastlandes zu erlernen und sich auf die Kultur und die Gepflogenheiten einzulassen. „Sie genießen nun alle Rechte – aber auch alle Pflichten – als deutscher Staatsbürger. Nutzen Sie die Rechte, bringen Sie sich als aktive Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und unseres Landes mit sein“, ermunterte Wingenfeld die Zuhörerschaft. „Wir profitieren schon seit Bonifatius‘ Zeiten davon, dass Menschen zu uns nach Fulda kommen und sich einbringen“, betonte der OB.
Auch Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann rief die frisch Eingebürgerten dazu auf, vor allem von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und auch in Erwägung zu ziehen, sich selbst zur Wahl aufstellen zu lassen. „In diesen Tagen erinnern wir an den 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts in Deutschland. Insofern möchte ich insbesondere die Frauen dazu aufrufen, ihr Wahlrecht zu nutzen, das so hart erstritten werden musste.“
Auch in Funktionen wie Wahlhelfer und Schöffe sei ehrenamtliches Engagement der Neubürger erwünscht, erklärte Margarete Hartmann.
„Möglichkeit, für Recht und Freiheit zu stimmen“
Als Sprecherin der Gruppe der Eingebürgerten betonte Beata Paluchowska, die schon seit 1988 in Deutschland lebt, sie wolle deutsche Staatsbürgerin werden, weil sie auf der einen Seite stolz sei auf dieses Land, und auf der anderen Seite, weil sie bei Wahlen „die Möglichkeit haben möchte, für Recht und Freiheit zu stimmen“. Sie selbst sei 1988 „relativ unspektakulär aus dem kommunistischen Polen ins freie Westdeutschland gekommen“, sagte Paluchowska.
Umso größer sei ihr Respekt vor all jenen Menschen, die auf gefährlichen Wegen ihre Heimat in Richtung Freiheit verlassen mussten und müssen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch die beiden Musikschülerinnen Lilly Berg und Charlotte Weiser (Gitarre).

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