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Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (rechts) und Stadtbaurat Daniel Schreiner gratulierten der neuen Amtsleiterin Eva Bödeker. Foto: Stadt Fulda

Neu an Planungsamtsspitze

am 22.01.2019

Eva Bödeker hat die Amtsleitung von Andreas Becker übernommen

FULDA (mkf). Anfang Januar hat die neue Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Fulda ihre Stelle angetreten.

Eva Bödeker (52) ist keine Unbekannte im Stadtschloss: Nach dem Architekturstudium in Braunschweig hat die gebürtige Norddeutsche zunächst als Architektin gearbeitet, war dann im Stadtplanungsamt der Stadt Peine tätig und kam im Jahr 2000 als Stadtplanerin zur Stadt Fulda. Seit fast drei Jahren war sie bereits Stellvertreterin ihres Vorgängers Andreas Becker, der Ende 2018 in Ruhestand gegangen ist.
Diese Erfahrung sorgt nun dafür, dass sie keine große Einarbeitungszeit benötigt. Das ist auch gut so, denn „große Veranstaltungen und Projekte liegen vor uns, die die Stadtentwicklung weiter vorantreiben werden“, so Bödeker. Zu ihrem Amt gehören drei verschiedene Sachgebiete: die Bauleitplanung, die Stadtentwicklung und die Planung der Verkehrsflächen. Rund 18 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind ihr unterstellt und sorgen dafür, dass das Wachstum der Stadt gesteuert wird, Nutzungen geordnet, Bebauungspläne erstellt und Verkehrsflächen geplant werden – kurz: dass die Voraussetzungen für die Realisierung von Bauvorhaben in Fulda geschaffen werden.
Ein besonderes Anliegen ist ihr, den Flächenverbrauch zu reduzieren, das heißt: statt mehr Flächen im Außenbereich zu bebauen zunächst freie Flächen in der Stadt zu entwickeln. Das sei eine besondere Herausforderung für die Planer, sagt Bödeker, denn je dichter die Bebauung ist, desto wichtiger sei die sorgfältige Gestaltung der verbleibenden Freiflächen. „Wie gut ein Baugebiet von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird, liegt ganz wesentlich an der Qualität der Freiflächen und Gebäude. Im besten Fall gelingt es Planern ein Quartier mit eigener Identität zu schaffen“, verdeutlicht die neue Amtsleiterin.
Da sie aus der Architektur komme, sei ihr die Gestaltung ein besonderes Anliegen. Bauberatungen, Wettbewerbe und der Gestaltungsbeirat der Stadt Fulda seien wichtige Instrumente, um die Stadt mit hohem gestalterischem Anspruch weiter zu entwickeln. Als nächste große Projekte stehen für die neue Amtsleiterin die Entwicklung des Baugebietes im Waidesgrund sowie der Wettbewerb zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes an. Hinzu kommen der Nahverkehrs- und der Verkehrsentwicklungsplan, die derzeit ihren Weg durch die Gremien gehen. Die Arbeit jedenfalls wird dem Stadtplanungsamt so bald nicht ausgehen.

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