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Beim Presidents’ Dinner nahm Prof. Khakzar den Preis entgegen. Foto: privat

Prof. Karim Khakzar in Berlin ausgezeichnet

am 07.12.2018

Jury kürt „Hochschulmanager des Jahres 2018“

FULDA (MK). Prof. Dr. Karim Khakzar ist „Hochschulmanager des Jahres 2018“: Der Fuldaer Hochschulpräsident ist für seine herausragende Führungsleistung bei der Weiterentwicklung der Hochschule Fulda ausgezeichnet worden.

Eine Jury, der auch die ehemalige Bundesbildungsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, sowie die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Prof. Dr. Margret Wintermantel, angehörten, wählte den 58-jährigen Elektrotechniker aus sechs nominierten Finalisten für den Titel aus.
Die vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Wochenzeitung DIE ZEIT jährlich verliehene Auszeichnung ehrt Hochschulmanager, die mit außergewöhnlicher Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und innovative Veränderungsprozesse initiiert haben.
Auszeichnung für die ganze Hochschule
Khakzar leitet die Hochschule Fulda seit Dezember 2008. Seit August 2016 ist er Sprecher der Mitgliedergruppe der Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und HRK-Vizepräsident. Bereits im vergangenen Jahr stand er im Finale des Wettbewerbs. 2013 war er erstmals für den Titel nominiert. 
„Es ist eine große Ehre, aus einem Kreis so renommierter Persönlichkeiten ausgewählt zu werden“, freut sich Khakzar und fügt hinzu: „Auch wenn der Preis persönlich adressiert ist: Im Grunde ist es eine Auszeichnung für die ganze Hochschule und ihre Mitglieder.“ Denn die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren, so der Präsident weiter, stelle eine große Mannschaftsleistung dar. Eine Person an der Spitze allein könne sie nicht bewerkstelligen.
„Ich werde von meinem Präsidium großartig unterstützt und konnte stets auf eine sehr gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Akteuren in den Fachbereichen, in den Gremien und in der Verwaltung bauen“, betont er. Khakzar habe die Hochschule in einer schwierigen Situation übernommen und auf Kurs gebracht, heißt es in der Jury-Begründung. „Mir ist wichtig, dass die Vernetzung innerhalb der Hochschule funktioniert“, erklärt der Fuldaer Hochschulpräsident und gibt einen Einblick, wie das gelungen ist: „Wir haben beispielsweise interdisziplinäre Studiengänge entwickelt, in die mehrere Fachbereiche involviert sind, und so den Vernetzungsgedanken gefördert.“ In der Forschung hätten fachbereichsübergreifende wissenschaftliche Zentren für gemeinsam erarbeitete Schwerpunktthemen die verschiedenen Fachdisziplinen zusammengebracht.
Die Jury stellt heraus: Khakzar „ist ein Diplomat, der auch in schwierigen Situationen ruhig und besonnen bleibt und zwischen unterschiedlichen Positionen vermitteln kann.“ Das Promotionsrecht für forschungsstarke Fachgebiete, das die Hochschule Fulda 2017 als bundesweit erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften erhalten hat, zeige zudem, dass er auch bei hochschulpolitischen Veränderungen vorneweg gehe. „Wir haben die Forschung gezielt und strategisch ausgebaut. Das gipfelte schließlich in der Frage des eigenständigen Promotionsrechts“, erläutert Khakzar.

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