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„Die Piraten von Penzance“ machen das Schlosstheater unsicher. Foto: Josefine Weyer

Kurzweilig und facettenreich

am 10.10.2018

Kulturamt verlost Tickets für Oktober-Stücke im Schlosstheater Fulda

FULDA (MK). Ein kulturelles Potpourri gibt es im Oktober im Schlosstheater Fulda. „Die Piraten von Penzance“ am 16. Oktober, „Neues vom fliegenden Kamel“ am 19. Oktober und „Geächtet“ am 26. Oktober. Der MK verlost zusammen mit dem Kulturamt Fulda Tickets.

„Die Piraten von Penzance“

Woher kommen eigentlich die aufregendsten Piraten, die für Angst und Schrecken auf den Weltmeeren sorgen? Aus Penzance natürlich! Am Dienstag, 16. Oktober, machen um 20 Uhr „Die Piraten von Penzance“ das Schlosstheater unsicher. Hintergrundinformationen bietet die Einführungsveranstaltung um 19.30 Uhr im Foyer des Schlosstheaters. An der Küste von Cornwall treiben die gefürchteten Piraten ihr Unwesen. Die einzigen Opfer, die sie verschonen, sind Vollwaisen. Auch General Stanley gibt sich als Waise aus – und da seine Töchter sozusagen Waisen in zweiter Generation seien, müssten sie ebenfalls verschont werden. Frederic hat gerade seine Ausbildung bei den Piraten beendet, die er gemacht hat, da seine schwerhörige Amme ihn statt in einer privaten Schule in einer Piratenschule untergebracht hat. Obwohl er die Piraten liebt, verabschiedet er sich von ihnen, denn Seeräuberei findet er richtig ekelhaft. Er schließt sich einer feigen Polizistenbande an.

„Neues vomfliegenden Kamel“


Der Erfolgsautor Paul Maar nimmt sein Publikum mit auf eine musikalisch-literarische Reise in die Welt des Schelms Nasreddin Hodscha. Das Besondere: Neben den von Paul Maar vorgetragenen Geschichten auf Deutsch präsentieren Ibrahim Sarialtin und Murat Coskun Geschichten in türkischer Sprache. Mit der Capella Antiqua Bambergensis, die mit Musik aus arabischen Ländern eine besondere Atmosphäre schafft, entsteht ein kurzweiliges und facettenreiches  interkulturelles Live-Projekt –  am 19. Oktober um 20 Uhr im Schlosstheater. Paul Maar ist einer der erfolgreichsten europäischen Autoren für Kinder- und Jugendliteratur. Seine vielfach ausgezeichneten Bücher wie Das Sams oder Lippels Traum wurden weltweit in mehr als 34 Sprachen übersetzt.

„Geächtet“


Wenn ein Moslem, der seine Herkunft verachtet, ein Jude, der Political Correctness über alles stellt, eine aufgestiegene Afroamerikanerin im Karriere-Rausch und eine weiße Christin, die der Kunst des Islams verfallen ist, sich zum Abendessen treffen, dann birgt das schon für sich reichlich Konfliktpotenzial. Doch auch äußere Einflüsse bleiben nicht aus bei diesem Dinner, das in der schicken Upper-East-Side-Wohnung von Amir und Emily stattfindet. In seinem Debütstück diskutiert Ayad Akhtar anhand aufgeklärter Karrieristen im vermeintlich politisch korrekten Fahrwasser hochaktuelle Themen der US-amerikanischen Gesellschaft zwischen Patriot Act und Integration, Rassismus und Terrorismus. 2013 wurde „Geächtet“ mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Die Auseinandersetzung mit gängigen Klischees über religiöse oder ethnische Zugehörigkeiten bestimmt dieses Stück, das viel mit den tragikomischen Stücken von Yasmina Reza gemein hat. Aufgeführt wird es am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr im Schlosstheater. 

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