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Foto: T. Goßmann

Nach Angriff auf Bäckereimitarbeiter: Randalierer erschossen

am 13.04.2018

Identität geklärt: Polizeieinsatz in der Flemingstraße

FULDA (MK/mag). Ein Randalierer ist heute Morgen in einer Bäckerei von der Polizei erschossen worden. Das berichtet die Polizei Fulda in einer Pressemeldung.

Laut Bericht kam es gegen 4.20 Uhr am heutigen frühen Freitagmorgen, 13. April, zu dem Polizeieinsatz. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatte ein Randalierer dort einen Bäckereiladen und mehrere Personen angegriffen und diese teilweise schwer verletzt. Die eintreffenden Polizeistreifen wurden sofort mit Steinen und vermutlich einem Schlagstock angegriffen. Beim anschließenden Schusswaffengebrauch durch die Polizei wurde der Angreifer tödlich verletzt.

Die Polizei hat die Identität des erschossenen mutmaßlichen Randalierers inzwischen festgestellt.

Es handele sich um einen 19-jährigen Afghanen, der in einer benachbarten Flüchtlingsunterkunft nahe dem Tatort wohnte, erklärte Staatsanwalt Harry Wilke auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der junge Mann war am frühen Morgen von Beamten getötet worden, nachdem er sie mit Steinwürfen und einem Schlagstock angegriffen haben soll. Zuvor soll er vor einer Bäckerei randaliert haben. Dabei habe er Steine gegen die Scheibe der Filiale geworfen und den Lieferfahrer angegriffen und verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde neben dem Lieferanten noch ein Polizist verletzt. Ob der Angreifer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, war zunächst nicht bekannt. Unklar war auch, wieso der junge Mann ausrastete.

Das hessische Landeskriminalamt (LKA) wurde zusätzlich als unabhängige Behörde in die Ermittlungen eingeschaltet. Das sei bei tödlichem Schusswaffengebrauch von Polizisten immer der Fall, erklärte ein LKA-Sprecher.

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