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Nicht nur die Akustik im Radom ist etwas besonderes, sondern auch die Aussicht von der Wasserkuppe. Foto: RADOM Flug gGmbH

„Musik macht hier oben am meisten Sinn“

am 03.08.2015

Das Event „Radom EinsPunktEins“ mit dem Eiterfelder DJ Sonic steigt auf der Wasserkuppe

GERSFELD (lag). Es ist einer der besondersten Veranstaltungsorte in Deutschland: Das Radom auf der Wasserkuppe. Seit die ehemalige Radarstation im Jahr 2009 für die Öffentlichkeit geöffnet wurde, wird der Ort nicht nur für Tagungen und Hochzeiten, sondern ebenso für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Begeistert von dieser Location ist auch der Eiterfelder Heiko Wuscher alias DJ Sonic, der am Samstag, 8. August, ab 19.30 Uhr zu dem Event „Radom EinsPunktEins“ einlädt.

„Es war schon immer ein Traum von mir, dort etwas zu machen, weil die Location durch ihre Lage und Architektur das beeindruckendste  Wahrzeichen der Region ist“, sagt Wuscher. Nun veranstaltet er nach der Erstauflage im Mai schon zum zweiten Mal ein Event mit elektronischer Musik: DJs aus Fulda, Hünfeld und Bad Neustadt bringen das Radom, die Eingangshalle, den Klubraum und bei gutem Wetter auch die Terrasse zum Klingen. „Durch die spezielle Konstruktion der Kuppel ergibt sich eine einzigartige Atmosphäre und Akustik“, erklärt  Wuscher. Die DJs spielen Lieder, die im Radom ganz besonders zur Geltung kommen, darunter Stücke aus den Bereichen Filmmusik, Chillout und Klassik sowie bekannte Popsongs in A-cappella-Versionen.
„Musik macht hier oben einfach am meisten Sinn. Das zwölffache Echo ist eine europa- wenn nicht weltweit einzigartige Akustik“, sagt Marc-Alexander Glunde, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft RADOM Flug gGmbH, die das Radom seit 2004 ehrenamtlich betreibt. Frank Tischer, das Vokalensemble Charisma und das Loheland Orchester sind dort schon aufgetreten, doch auch andere Kultursparten sind vertreten. Zum Tag der deutschen Sprache am 12. September soll es zum ersten Mal eine Lesung in der   Kuppe geben und Siegfried Kärcher wird für den 3. Oktober wieder eine Kunstausstellung organisieren.
Unter logistischen Gesichtspunkten ist eine Veranstaltung auf knapp 1000 Metern Höhe natürlich mit einer genauen Vorplanung verbunden. Zusätzliche sanitäre Einrichtungen sind von Nöten, da es nur eine Toilette vor Ort gibt. Gastronomisches und technisches Equipment müssen ebenfalls den höchsten Berg Hessens hinauf gebracht werden. Auch Wuscher empfindet die Infrastruktur als schwierig, doch die Aussicht auf ein einzigartiges Event im Sonnenuntergang macht den Aufwand allemal wett.
Die Karten sind limitiert und nur über die Facebook-Seite www.facebook.com/RadomEins zu bekommen. Dort können sich Interessierte auch für den Shuttle-Service anmelden, der um 19 Uhr am Omnibusbahnhof in Fulda startet.

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