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Die Führungskräfte der Feuerwehr Fulda mit dem neuen Teleskopmast-Fahrzeug der Werkfeuerwehr Neuhof. Fotos: Feuerwehr Fulda

Im Austausch mit Werkfeuerwehr

am 11.07.2019

Führungskräfte der Feuerwehr Fulda waren zu Gast bei K+S in Neuhof

FULDA/NEUHOF (cr/jo). Die Feuerwehr Fulda und die Werkfeuerwehr vom Standort Neuhof der K+S KALI GmbH arbeiten bereits seit vielen Jahren in kameradschaftlicher Verbundenheit zusammen. Jetzt besuchte eine Gruppe von Führungskräften der Feuerwehr Fulda ihre Neuhofer Kameraden zum Erfahrungsaustausch.

Neben den Gefahren, die auch einer öffentlichen Feuerwehr begegnen, haben sich die Kameraden der Werkfeuerwehr auch noch zusätzlichen Anforderungen bezüglich der Menschenrettung und des Objektschutzes zu stellen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Fulda insbesondere im Bereich des Atemschutzes und der Höhenrettung so gut funktioniert.

Vor Kurzem wurde  gesamte das Führungsteam der Feuerwehr Fulda eingeladen, im Rahmen einer Exkursion in die Welt der Werkfeuerwehr „einzutauchen“ und die Besonderheiten am Standort Neuhof persönlich zu begutachten. 

Mit einem herzlichen „Glückauf“ wurde die Gruppe von Grubenbetriebsleiter Silvio Lotz in Neuhof-Ellers begrüßt. Nach einer kurzen Präsentation und Sicherheitseinweisung und der Besichtigung der Atemschutzwerkstadt ging es dann – ausgerüstet mit Schutzanzug, Atemmaske und Grubenlampe – zum Fahrkorb, um in den Schacht einzufahren. Nach knapp einer Minute öffneten sich die Türen des Fahrkorbes, und die Gruppe befand sich rund 540 Meter unter der Geländeoberfläche bei konstanten Temperaturen von ca. 23 bis 25 Grad in einer eigenen Welt. 

Der Leiter der stationären Maschinen, K+S-Mitarbeiter Jürgen Krüer, ermöglichte unter Tage einen Blick auf die Tätigkeiten eines Bergmannes: alle Arbeitsschritte vom Bohren der Sprenglöcher bis zum Abtransport des Salzes. Besonderes Augenmerk wurde hier auf die Einhaltung der Arbeitssicherheit gelegt.

In einem Sitzungsraum, in dem sogar schon Eheschließungen stattgefunden haben, erklärte Grubenbetriebsleiter Lotz an den Wänden den eindrucksvollen Verlauf der Stein- und Salzschichten.

Wieder zurück am Tageslicht, wurde die Gruppe der Feuerwehr Fulda von der Werkfeuerwehr zu einem kleinen Imbiss eingeladen, außerdem zeigten Kameraden der Werkfeuerwehr die Einsatzmittel an ihrem Standort. Im Anschluss ging es auf den „Monte Kali“, die 180 Meter hohe und 82 Hektar große Rückstandshalde, die einen hervorragenden Ausblick auf das Fuldaer Land, die Rhön und den Vogelsberg bietet. 

Zu guter Letzt präsentierte die Neuhofer Werkfeuerwehr noch ihre neueste Errungenschaft: einen 42-Meter-Teleskopmast. Auch hier wurden nützliche Informationen ausgetauscht, wie man im Einsatzfall zusammenarbeiten kann.

Der Dank des Fuldaer Führungskräfteteams um Amtsleiter Thomas Helmer, der übrigens einst selbst seine Ausbildung bei K+S absolviert hatte, galt der Betriebsleitung und der Werkfeuerwehr für den herzlichen Empfang und den informativen und unterhaltsamen Tag. „Die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren hat sich wieder einmal bestätigt“, lautete das allgemeine Fazit.