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Der neue Naturschutzbeirat mit seinem Vorsitzenden Jochen Rümann (Vierter von links). Foto: Stadt Fulda

Aktive Anwälte der Natur

am 26.03.2019

Naturschutzbeirat der Stadt Fulda hat sich neu konstituiert

FULDA (fd). Der Naturschutzbeirat bei der Stadt Fulda hat sich während seiner Sitzung im März neu konstituiert – zum zehnten Mal in der Geschichte dieses Gremiums. Die Mitglieder haben die Aufgabe, mit ihrem besonderen Sachverstand die Untere Naturschutzbehörde (UNB) beim Magistrat der Stadt Fulda insbesondere in grundsätzlichen Angelegenheiten des Naturschutzes, bei Planungen und Planfeststellungsverfahren und bedeutsamen Vorgängen, bei denen die UNB eine Entscheidungs- und Mitwirkungsbefugnis hat, sowie bei der Vorbereitung von Rechtsverordnungen und Satzungen, zu beraten.

Wie in der vergangenen Periode besteht der Naturschutzbeirat aus zwölf ordentlichen Mitgliedern sowie ihren zwölf Stellvertretern (siehe Kasten). Neu in dem Gremium sind Dr. Ute Lange, Alexander Sust und Rainer Behre als Mitglieder sowie Detlef Ochs und Harald Auth als Stellvertreter. Aus dem Gremium ausgeschieden sind: Manfred Schneyer, Wilhelm Leonhäuser und Dr. Horst Weidemann. Während der vergangenen Periode verstorben sind: Wittmar Just und Karl-Martin Kanne.
In Vertretung des Oberbürgermeisters begrüßte Stadtbaurat Daniel Schreiner die Anwesenden und gab seiner Freude über die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit in diesem Gremium zum Ausdruck. „Ihre Bereitschaft stellt einen besonderen Vertrauensbeweis dar, den es auch künftig zu bewahren und zum Wohle der Fuldaer Bürger und Bürgerinnen zu nutzen gilt“, so Schreiner. Sein besonderer Dank galt auch den ausgeschiedenen Mitgliedern.
In der vergangenen Periode konnte der Naturschutzbeirat bei 173 Entscheidungen im Sinne des Naturschutzes und der Landschaftspflege seinen Fachverstand einbringen und somit einen erheblichen Anteil zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten.
Bereits in seiner konstituierenden Sitzung im Beisein von Stadtbaurat Daniel Schreiner und dem Leiter der Unteren Naturschutzbehörde Manfred Storch konnte der neuberufene Beirat erste naturschutzrelevante Projekte beraten und fachliche Empfehlungen geben.
Die Mitglieder wählten Jochen Rümann erneut zum Vorsitzenden und Günter Krätzner zu dessen Vertreter. Die Funktion der Schriftführerin übernimmt Katja Ruppert und deren Vertreterin Madeleine Bosold (UNB).
Bei Enthaltung der Betroffenen wurden per Akklamation Lothar Herzig, Dr. Tobias Hellenbroich und Reiner Mengel zu Naturschutzbeauftragten der Stadt Fulda gewählt, die in bestimmten Spezialbereichen im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde selbständig fungieren und die Bevollmächtigung besitzen, verbindliche Einzelbeschlüsse für den Naturschutzbeirat zu fassen.
Alle Mitglieder des Naturschutzbeirates sind sach- und ortskundig. Die Hälfte wird vom Magistrat und die andere Hälfte von den anerkannten Naturschutzverbänden für die Dauer von fünf Jahren vorgeschlagen und anschließend durch den Magistrat förmlich berufen.
Die Sitzungen des Beirates sind nicht öffentlich.
Je nach Bedarf werden durch den Vorsitzenden in Abstimmung mit der UNB auch hin und wieder externe Fachleute geladen, die bei speziellen Themen vor der Beschlussfassung des Beirates gehört werden.
Schwerpunktmäßig beabsichtigt der Beirat, sich in seiner kommenden Amtszeit unter anderem mit den herausragenden Themen des Hessentages im jahr 2021 und der Landesgartenschau 2023 in Fulda, mit der lokalen Verbesserung und Förderung der Biodiversität sowie der Biotopvernetzung zu befassen.

Der neue Naturschutzbeirat

Mitglieder: Jochen Rümann, Lothar Herzig, Günter Krätzner, Horst Bachmann, Reiner Mengel, Klaus Chrostek, Angelika Schaumburg, Helmut Hügel, Dr. Klaus Dieter Koch, Dr. Ute Lange, Alexander Sust, Rainer Behre
Stellvertretende Mitglieder: Karl Kirchner, Elmar Herget, Rudolf Ziegler, Brigitte Effenberger, Detlef Ochs, Harald Auth; Herbert Hütsch, Hermann Bockmühl, Norbert Jehn, Hannelore Schultheis, Bernhard Schütz, Dr. Tobias Hellenbroich