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Matthias Feuerstein (l) und Dr. Jens-Philipp Keil im Gespräch beim Fachtag Foto: Michael Friedrich

„(Wie) Reden wir eigenlich?!“

am 31.05.2019

Fachtag diskutiert über sich wandelnde Kommunikationsstrukturen

OFFENBACH/FULDA (red/was). Demokratie braucht Bildung und umgekehrt. Diesen Zusammenhang verdeutlichte ein Fachtag der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen „Demokratische Kommunikation und Debattenkultur“ in Offenbach. Hier präsentierten Vertreter des Landkreises Fulda Ansätze für lokale Bürgerbeteiligungsformate bei Bildungs- und Infrastrukturprozessen.

Dr. Elisabeth Aram, Leiterin der Transferagentur Hessen, hob gleich zu Beginn hervor, dass die aktuell vielfach zu beobachtende Hinterfragung  demokratischer Werte keine unaufhaltsame Entwicklung darstelle. Die von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft geschaffenen Bildungs- und Begegnungsorte seien von zentraler Wichtigkeit für eine demokratische Debattenkultur sowie gelingende Bildungsprozesse.
Die rund 100 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis durften erleben, dass Beteiligung in einer Demokratie sehr viel mehr bedeuten kann als „nur“ ein regelmäßiger Gang in die Wahlkabine. So wurden Ansätze der Kommunikationsverbesserung und Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens diskutiert. Zehn hessische Kommunen präsentierten auf einem Marktplatz ihre jeweiligen lokalen Zugänge zum Thema.
Für den Landkreis Fulda stellten Dr. Jens-Philipp Keil vom Fachdienst Regionalentwicklung und Matthias Feuerstein vom Bildungsbüro Beispiele gelingender Praxis vor. „Der Fachtag bot eine tolle Plattform zum Austausch. Wir freuen uns, dass beispielsweise unsere Bildungskonferenzen oder die Online-Beteiligung zum neuen Radverkehrskonzept auf positive Resonanz gestoßen sind“, so Matthias Feuerstein in seinem Resümee.