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An einem Workshop der Ausbilder im Kreishaus nahmen auch Christopher Henkel (links) und Gloria Kaspar (rechts) teil. Maria Post und Christian Thonius moderierten die Veranstaltung. Foto: Marzena Seidel

Für Menschen der Region arbeiten

am 15.02.2019

Pro Jahr sind bis zu 25 Ausbildungs- und Studienplätze bei der Kreisverwaltung zu besetzen

FULDA (was). Auch wenn die Situation längst nicht so dramatisch ist wie in manchen Handwerksberufen oder in der Pflege, sind auch bei der Kreisverwaltung die Bewerberzahlen für einen Ausbildungsplatz leicht rückläufig. Der Trend geht eher in Richtung duales Studium, das ebenfalls angeboten wird.

Das Aufgabengebiet Ausbildung und Studium ist beim Landkreis Fulda im Fachdienst Personal- und Organisationsentwicklung unter Leitung von Gabi Fleischmann angesiedelt. Für die Betreuung der Auszubildenden zeichnet seit Jahren Maria Post als Ausbildungsleiterin verantwortlich, um die Studierenden kümmert sich verstärkt Christian Thonius. In den Zuständigkeitsbereich der beiden fällt auch die Gewinnung von Nachwuchskräften, was sich heute angesichts der geburtenschwächeren Jahrgänge und der großen Konkurrenz auf dem Ausbildungsmarkt schwieriger gestaltet als in der Vergangenheit. Immerhin sind pro Jahr bis zu 25 Ausbildungs- und Studienplätze zu besetzen. Deshalb ist die Kreisverwaltung gerade dabei, das Bewerbermarketing auszubauen und zu professionalisieren.
Die bestehenden Möglichkeiten, auf den Landkreis Fulda als interessanten und attraktiven Arbeitgeber frühzeitig aufmerksam zu machen, werden genutzt. Dies geschieht insbesondere im Rahmen der berufskundlichen Bildung an Schulen durch Präsentationen und Infoveranstaltungen oder auch auf Ausbildungsmessen und Studienbörsen. Entscheidende Bedeutung kommt dabei der Qualität und den Inhalten von Ausbildung und Studium zu, die im Hinblick auf die späteren Tätigkeiten bei der Kreisverwaltung sehr vielfältig angelegt sind. Die praktische Umsetzung leisten interne Ausbilder, die sich in Zukunft regelmäßig zum Erfahrungsaustausch treffen werden.
Obwohl die breite Masse an Bewerbungen fehlt, äußern sich Maria Post und Christian Thonius über die schulischen und sonstigen Voraussetzungen, die für eine Ausbildung oder ein duales Studium beim Landkreis mitgebracht werden, zufrieden. Auffallend ist: „Unsere Junge Leute sind heute reifer und anspruchsvoller. Sie trauen sich etwas, treten selbstbewusster auf, denken in flachen Hierarchien.“ Zu den Erwartungen an den künftigen Arbeitgeber gehören zum Beispiel mögliche Aufstiegschancen. Diese können Maria Post und Christian Thonius in Aussicht stellen, ebenso die Übernahme in ein festes Beschäftigungsverhältnis. Weitere Pluspunkte sind eine intensive Begleitung während der Ausbildung, flexible Arbeitszeiten, das betriebliche Gesundheitsmanagement oder auch die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst.
Vor allem geht es beim Auswahlverfahren darum, den Bewerbern zu verdeutlichen, „dass sie für das Wohl der Region und ihrer Menschen arbeiten“. Dies stelle ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Ausbildungsbetrieben dar, könne identitätsstiftend wirken und längerfristig an den Landkreis binden, betonen Maria Post und Christian Thonius. Zur Entwicklung eines Zusammengehörigkeitsgefühls trügen auch die Kennenlerntage aller Auszubildenden und Studierenden sowie die Gemeinschaftsveranstaltungen der Kreisverwaltung bei. Man dürfe bei jungen Leuten aber nicht zu viel Wissen über den Landkreis und seine Verwaltung erwarten. „Eine Herausforderung besteht darin, ihnen zu erklären, wer wir sind und was wir machen.“

Kontakt

Interessenten wenden sich an Maria Post, Telefon (0661) 6006-9620, oder Christian Thonius, Telefon (0661) 6006-9621, E-Mail ausbildung@landkreis-fulda.de.