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Eine der Musterstraßen des Leuchtenparks der RhönEnergie in der Daimler-Benz-Straße. Bei abendlichen Führungen können sich hier die Vertreter der Kommunen einen authentischen Eindruck von den einzelnen Leuchten machen. Fotos: RhönEnergie

Muster-Leuchtenpark der RhönEnergie

am 07.04.2015

Eindruck von Funktion und Optik der verfügbaren Typen: Entscheidungshilfen für die Kommunen

FULDA (red). Die Beleuchtung der öffentlichen Straßen und Plätze ist den Kommunen und Bürgern sehr wichtig. Angemessenes Licht dient der Verkehrssicherheit und dem subjektiven Sicherheitsempfinden der Menschen. Die Ansprüche haben sich in den letzten Jahren verändert. Energieeffizienz hat immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Heute geht es aber auch darum Lichtverschmutzung zu vermeiden. Auf ihrem Betriebsgelände in der Daimler-Benz-Straße bietet die RhönEnergie Fulda einen praxisgerechten Service: einen  „Park“ mit Musterleuchten.
Der technische Fortschritt schreitet auch im Bereich der Beleuchtung voran. „Heutige Leuchten erfüllen andere Ansprüche als jene, die wir vor 30 Jahren aufgestellt haben. Da hat sich enorm viel getan“, sagt Matthias Hahner, zuständiger Abteilungsleiter bei der RhönEnergie. „Wenn es darum geht, neue Leuchten zu installieren, gibt es jetzt interessante Alternativen. Immer schon war es uns wichtig, das den Bürgermeistern und  kommunalen Gremien am Objekt zu zeigen. Denn die Entscheidung für eine Leuchte mit einer Lebensdauer von rund 25 Jahren ist weitreichend. In unserem Muster-Leuchtenpark können sich die Verantwortungsträger ein Bild von Funktion und Optik der verfügbaren Leuchtentypen machen – sogar im live-Betrieb zu nächtlicher Stunde.“
Schon die ÜWAG hatte eine Muster-Leuchtenstraße. Inzwischen stehen auf dem Gelände in Nachbarschaft der Hochschule Fulda drei Straßen zur Verfügung: eine Anwohnerstraße, eine Sammelstraße und eine Hauptstraße.
„Für diese Straßentypen gibt es unterschiedliche Anforderungen“, erläutert Matthias Hahner. „Eine stark befahrene Hauptstraße muss anders beleuchtet werden als eine ruhige Anwohnerstraße.“ Auf insgesamt 700 Metern können die Besucher nach Voranmeldung 50 Leuchten in Augenschein nehmen. Das Spektrum der installierten Leuchten reicht von konventionellen Gasentladungslampen über LED-Leuchten bis hin zu Solarleuchten.
Seit etwa drei Jahren sind LED-Leuchten auch in der Straßenbeleuchtung auf dem Vormarsch. Sie gelten als besonders sparsam und erfüllen damit die gestiegenen Ansprüche an die Energieeffizienz. Verändert hat sich aber auch der Blickwinkel. „Heutzutage achten wir sehr darauf, dass das Licht wirklich nur dahin fällt, wo es gebraucht wird: nach unten. Streuendes Licht ist out“, unterstreicht Hahner – und das nicht erst, seitdem Teile des Netzgebietes zum Sternenpark im Biosphärenreservat Rhön gehören. Auch die Akteure des Sternenparks betonen immer wieder, dass der regionale Energieversorger RhönEnergie hier sehr innovationsfreudig sei. So macht sich das Unternehmen für LED-Leuchten stark, in denen der Blaulichtanteil durch Folien und Plexiglasvorsätze herausgefiltert wird oder noch besser, durch die Verwendung von gelben LEDs erst gar nicht entsteht.
Ein für den Bürger leicht erkennbarer Wandel betrifft die Lichtfarbe. Zunehmend werden heute Lampen mit warmem Licht gewählt. Orangefarbenes Licht ist umweltfreundlicher, es lockt kaum noch Insekten oder Fledermäuse an und irritiert auch die Vögel weniger. Und: Warmes Licht verursacht weniger Lichtverschmutzung, die man über großen Städten als Lichtglocke wahrnimmt, welche den Blick auf den Sternenhimmel erschwert. Der „Schutz der Nacht“ ist ein zentrales Anliegen des Sternenparks. 
Der Muster-Leuchtenpark der RhönEnergie beweist, dass man den heutigen Ansprüchen Sicherheit, Effizienz und Umweltschutz problemlos gerecht werden kann.