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Feierlich übergaben der erste Beigeordnete Manfred Herget (links) und der Bürgermeister Manfred Helfrich (rechts) den Rhöntaler und Auszeichnung sowie eine Poppenhausen-Armbanduhr an den Geehrten Manfred Lauderbach und seine Frau Elisabeth. Fotos: Julia Hess

Stolze Region in unruhiger Welt

am 17.01.2020

Mehr als 200 Gäste beim Neujahrsempfang in Poppenhausen

POPPENHAUSEN (jh). Heimatliebe, Stolz auf die Region, Bewahrung von Tradition, aber auch Sorge wegen der Unruhen in der Welt – mit diesen Schlagworten lässt sich der Neujahrsempfang der Gemeinde Poppenhausen zusammenfassen.

Voll besetzt war das Von-Steinrück-Haus am Mittwochabend. Mehr als 200 Menschen des öffentlichen Lebens begrüßte Frank Unger, Vorsitzender der Gemeindevertretung Poppenhausen. Unger fasste den Jahresrückblick 2019 und -ausblick 2020 mit dem Aristoteles-Zitat „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“, zusammen und ergänzt: „Wir setzten die Segel so, dass das Gemeindeschiff weiterhin auf Kurs bleibt.“ Trotz der Unruhen, die die Welt bewegen – der Klimawandel und die damit einhergehende Dürre, der ermordete Walter Lübcke, die GroKo, Angst vor Terror und Krieg im Nahen Osten – könne man stolz auf die Rhöngemeinde sein. Dafür nannte er drei Beispiele: Den Verein „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“, der eine Vorbildfunktion für andere Gemeinden sei, die Siedlungsentwicklung, die konsequent weitergeführt werde und die Kinderbetreuung, die mit dem neu eröffneten RhönKinder-Haus (wir berichteten) gestärkt sei.
Dem Lob konnte Poppenhausens Bürgermeister Manfred Helfrich (CDU) nur zustimmen: die Region Fulda-Rhön boomt. „Es herrscht ein gutes Miteinander, das Netzwerk der Region ist sehr gut ausgebaut und funktioniert.“ Außerdem herrsche Vollbeschäftigung, darauf könne die Region stolz sein. Die Gemeinde Poppenhausen könne mit dem neugebauten RhönKinder-Haus, mit der Landarzt-MVZ Rhön GmbH und mit der Installation von WLAN in allen öffentlichen Gebäuden eine zufriedenstellende Leistungsbilanz ziehen. Für das Jahr 2020 kündigt der Bürgermeister unter anderem den Neubau der Kläranlage, die Optimierung des katholischen Kindergartens und einen reichlich gefüllten Veranstaltungskalender an. „Wichtig sei, für Werte einzustehen, die ein harmonisches Miteinander ermöglichen“, appelliert Helfrich schließlich an alle Gäste. „Es soll sich hier, jetzt und in Zukunft gut in Poppenhausen leben lassen können.“
Es war ein Abend im Zeichen des Ehrenamts und der Heimatliebe: Der 71-jährige Manfred Laudenbach wurde für sein bürgerschaftliches Engagement geehrt. Er war 42 Jahre lang Pächter und Wirt des Fuldaer Haus, Gründungsmitglied der Vereinigung Rhöner Charme angehört, ist als Vorstandsmitglied im Tourismusverein Poppenhausen, im Schützenverein Steinwand und im Rhönklub Zweigverein Poppenhausen tätig, und engagiert sich in der Interessengemeinschaft „Wir in Poppenhausen“ für den Erhalt des Freibads. „Wenn es solche Menschen wie Manfred nicht gebe, wäre Vieles nicht möglich. Er ist eine geschätzte Persönlichkeit und ein Botschafter der Rhön“, fasste Bürgermeister Helfrich zusammen. Und Laudenbach wiederum dankte seiner Frau Elisabeth „die es so lange mit ihm aushält und ohne die alles nicht möglich wäre.“
Neben Eberhard Lauer führten Waltraud Hänchen und Gudrun Jung einen Sketsch auf Rhöner Platt auf. Für die musikalische Umrahmung stand der Chor der Grundschule Poppenhausen (Leitung: Jan Polivka) und der Pianist und Sänger Frank Tischer auf der Bühne.

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