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In der Predigt von Pfarrer Willi Schmitt an Silvester stand das Thema Dankbarkeit im Mittelpunkt. Diese sei wertvoll vor allem gegenüber seiner Mitmenschen. Foto: Rudolf Karpe

Dankbarkeit ist wertvoll

am 03.01.2020

Rekordbesuch beim 50. Silvestergottesdienst auf der Milseburg

RHÖN (kar). Jubiläum auf der Milseburg: Zum 50. Mal ist in der Gangolfkapelle an Silvester Gottesdienst gefeiert worden. Mehr als 400 Menschen hatten die Messe besucht, 1.320 Euro sind bei der Kollekte für den guten Zweck eingenommen worden. Pfarrer Willi Schmitt und Diakon Ludwig Wagner hielten gemeinsam die heilige Messe.

Pfarrer Willi Schmitt, Diakon Ludwig Wagner aus Dipperz und die treuen Helfer hatten angesichts des Jubiläumsgottesdienstes bei günstiger Witterung schon mit vielen Besuchern des traditionellen Jahresabschlussgottesdienstes gerechnet, waren letztlich dann aber doch von dem Ansturm überwältigt. Mehr als 400 Gläubige hatten am letzten Tag des Jahres bei Nacht und Nebel den steilen Aufstieg zur Gangolfkapelle auf der 835 Meter hohen Milseburg gewagt.
Obwohl es der 50. Silvestergottesdienst war, feierte man den Dank für das vergangene Jahr, wie gewohnt, in aller Stille, fern von Böllern, Lärm und Getöse. Ein Umstand, der die Menschen über Jahrzehnte veranlasst hatte, den oftmals bei Eis- und Schneeglätte gefährlichen Weg auf den schönsten Rhöner Berg zu wagen. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pfarrer Willi Schmitt die Dankbarkeit. Die Gottesmutter Maria hat die Dankbarkeit zu ihrem Lebensprinzip gemacht. Sie hat sich ganz dem Willen und der Fürsorge Gottes hingegeben. Er selbst empfindet hohe Dankbarkeit gegenüber allen Menschen, angefangen bei seinen Eltern, die seinen bisherigen Lebensweg mit ihm gegangen sind. Aus dieser Dankbarkeit heraus nimmt er in seinem Alter auch gerne die Strapaze des nächtlichen Weges zur Milseburg auf sich und hofft, dies noch oft tun zu können.
1.320 Euro Kollekte für „Brot statt Böller“
Nach dem Schlusslied „Über die Berge schallt“, konnte Pfarrer Schmitt 1.320 Euro Kollekte mitnehmen, um sie für die Aktion Brot statt Böller zu übergeben. Er wies darauf hin, wie sehr mit den Kollekten „Brot statt Böller“ Gutes getan werden konnte: Zum Beispiel durch Bau von kleinen Häusern für Familien in den Anden, in Peru, in den Favelas von Sâo Paulo, Brasilien, Hilfe für Altenheime und Jugendlager in der Ukraine über Caritas spes und so weiter. In all den Jahren ist eine enorme Summe gespendet worden.

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