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Jörges ist stolz auf seine großen Maschinen, die bald zum Einsatz kommen: zwei Pistenbullys und drei Schneekanonen. Fotos: Julia Hess

„Der Schnee kann kommen“

am 04.12.2019

Wintersaison-Vorbereitung auf der Wasserkuppe / Flieger werden winterfest gemacht

WASSERKUPPE (jh). Gute Nachrichten für alle Wintersport-Fans: Sobald wieder Schnee auf der Wasserkuppe fällt – und bleibt – ist das Zuckerfeld startklar. Die Vorbereitungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren, wie Harald Jörges, Betreiber des Skilifts am Zuckerfeld, berichtet.

Weite Sicht, aufsteigender Nebel und grüne Wiese – das ist es, was Harald Jörges, Leiter der Fliegerschule auf der Wasserkuppe, sieht, wenn er aus seinem Bürofenster blickt. „Meiner Meinung nach der schönste Ort zum Arbeiten.“ Jörges ist ein waschechter Rhöner: Im Sommer liebt er das Fliegen, im Winter betreibt er den Lift am Zuckerfeld. Aktuell beendet er die Sommersaison und bereitet sich auf die kalte Jahreszeit vor. Konkret bedeutet das: „An Nikolaus, Freitag, 6. Dezember, geht die Fliegerschule für zwei Monate in die Winterpause. Die Segel- und Motorflieger werden gerade winterfest gemacht“, erklärt der 63-Jährige. Die Maschinen werden von den Mitarbeitern der Fliegerschule überprüft, gesäubert und der Motor – falls im Segelflieger überhaupt vorhanden – aufbereitet. In einer der großen Hallen am Hangar auf der Wasserkuppe überwintern diese. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Jahr“, sagt Jörges. „Wir hatten 2019 rund 20.000 Starts und Landungen und sind unfallfrei.“
Neben den Flugzeugen kümmert sich der 63-Jährige aus Gersfeld zur gleichen Zeit um den Skilift am Zuckerfeld, den die Familie Jörges gemeinsam mit der Familie Schneemann betreibt. Die Lifte werden vorbereitet, die Gehänge sortiert und schließlich aufgebaut. „Anfang Dezember bekommt der Lift neuen TÜV. Der wird natürlich jedes Jahr erneuert.“
Seine großen Maschinen – zwei Pistenbullys und drei Schneekanonen – hat Jörges momentan noch in der Halle stehen. Stolz präsentiert er die Bullys: „Auf denen zu fahren macht richtig viel Spaß.“ Auch diese werden winterfest gemacht: Die Maschinen müssen gewartet und getestet, das Öl geprüft und der Motor aufbereitet werden. „Das ist eine große emotionale Leistung, die wir als Betreiber im Voraus erbringen“, erklärt der Rhöner, der seit 1988 den Skilift betreibt. „Denn ob der Winter gut oder schlecht wird, das wissen wir nicht, das kann keiner voraussagen.“
Der Skiliftbetreiber selbst hofft, dass die Kaltphase an Weihnachten kommt. „Dann haben die Leute Zeit zum Ski- und Snowboardfahren“, weiß Jörges. „Vorher ist meistens der vorweihnachtliche Stress mit Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkten und Geschenke einkaufen zu hoch. Zwischen den Jahren, in den Ferien und im neuen Jahr haben die Menschen meistens mehr Zeit und vor allem Lust.“ Das besondere am Zuckerfeld sei die Flutlichtanlage, so Skiliftbetreiber Harald Jörges: „Diese ermöglicht das Nachtskifahren. Bis 22 Uhr können die Wintersportbegeisterten bei uns die Piste runtersausen.“

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