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Toskanaworld hat einen Entwurf für den Neubau der Therme in Bad Salzschlirf gemacht.

24 Millionen Euro

am 08.11.2019

Toskanaworld entwickelt Konzept für Bad Salzschlirf

BAD SALZSCHLIRF. Der Neubau der Therme in Bad Salzschlirf ist das zentrale Zukunftsprojekt der Gemeinde, wie der Gemeindevorstand mitteilt. In einer europaweiten Ausschreibung habe das Unternehmen Toskanaworld einen attraktiven Lösungsvorschlag präsentiert.

Nach der Schließung der Therme im September 2017 hatte sich die Gemeinde für eine Realisierung des Neubaus zusammen mit einem privaten Partner entschieden. Im Rahmen des Wettbewerblichen Dialoges wurden Projektpartner gesucht.
Schließlich sei einzig der Vorschlag des Unternehmens Toskanaworld aus Bad Sulza geblieben, berichtet die Gemeinde. Das Unternehmen betreibe bereits drei weitere Thermen in Bad Orb, Bad Sulza und Bad Schandau sowie fünf Hotels und insgesamt acht Restaurants. An diesen Standorten sowie in einer Rehaklinik sind rund 600 Mitarbeiter beschäftigt.
Auf Basis dieser Erfahrungen habe das Unternehmen Toskanaworld ein Gesamtkonzept für die Bad Salzschlirfer Therme entwickelt und damit überzeugt.
„Die Vorgaben der Gemeinde zur inhaltlichen Ausrichtung auf die Sole Bad Salzschlirfs und der optischen Wertigkeit des Gebäudes im Bad Salzschlirfer Ortskern werden umgesetzt“, so die Gemeinde. Positiv sei auch die wirtschaftliche Konzeption, die ohne Betriebskostenzuschuss auskommen soll und bei planmäßiger Realisierung eine Pacht für die Gemeinde in Aussicht stellt.
Mit den aktuell im Raum stehenden Baukosten von rund 24 Millionen Euro ist der vorgesehene Finanzierungsspielraum der Gemeinde überschritten. Die höher als erwartet ausfallenden Bauinvestitionen gehen laut Gemeindevorstand auf stark gestiegene Baukosten in den vergangenen Jahren und die Anpassung der Objektgröße an die ausbalancierte wirtschaftliche Umsetzung zurück. Durch die Bereitschaft, im Rahmen einer Pachtzahlung zum Gesamtfinanzierungskonzept beizutragen, bleibe der Vorschlag für die Gemeinde allerdings im Rahmen einer machbaren Umsetzung.
„Das Gesamtkonzept steht im Groben, bedarf aber noch verbindlicher Festlegungen durch Fördergeber, so dass wir derzeit den Gremien noch keine belastbare Entscheidungsgrundlage vorlegen können“, berichtet Bürgermeister Matthias Kübel (CDU). Das Gesamtkonzept stelle sich jedoch für die Gemeinde als große Chance dar. „Deswegen stecken wir weiterhin viel Arbeit in Gespräche, um erforderliche Förderungen zu ermöglichen“, zeigt sich der Rathauschef optimistisch.

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