Menü Button
mk Logo
Marktkorb Logo

Für Gesellschaft unentbehrlich

am 04.10.2019

1. Fuldaer Engagement- und Stiftungstag voller Erfolg / 15 Stiftungen vertreten / Workshops und Talk

FULDA (mlu). „Stiftungen müssen noch bekannter werden. Sie sind wichtig, denn sie tun etwas für die Gesellschaft und für die Gemeinschaft“, sagte antonius-Geschäftsführer Rainer Sippel anlässlich des 1. Fuldaer Engagement- und Stiftungstages am Dienstag.

Das Fuldaer Vorzeige-Netzwerk antonius hatte die Türen des antonius Cafés zu der Veranstaltung geöfffnet, an der sich 15 Stiftungen der Region beteiligten. Gemeinsam mit einer Reihe von osthessischen Akteuren – von Fulda über Neuhof bis Poppenhausen – zeigte antonius Netzwerk Mensch, wie wichtig Stiftungen und bürgerliches Engagement sind. Den Eröffnungsreden und Redebeiträgen von Dr. Alois Rhiel (Vorsitzender des Aufsichtsrates der St. Lioba Stiftung), Birgit Radow (Stellvertretende Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen), Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen), Susanne Selbert (Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbands Hessen), Dagmar Greskamp (Aktion Mensch) und Fuldas IHK-Präsident Christian Gebhardt  schlossen sich verschiedene Workshops sowie ein Stiftungstalk an. „Bei mir ist nur der Wunsch, dass es gut mit antonius weitergeht im Geiste der christlichen Nächstenliebe“, sagte der Erzbischof von Bamberg, Prof. Dr. Ludwig Schick, einer der antonius-Mitbegründer. Seit genau 50 Jahren engagiert sich Schick für das Netzwerk und feiert somit „Goldenes Jubiläum“. Er habe, so Schick, viel mitbekommen: „Goldenes für mein Leben.“ Emotional wurde es, als die Gäste Schick nachträglich zum 70. Geburtstag ein Ständchen vortrugen und sich antonius-Geschäftsführer Rainer Sippel und Fuldas Ex-OB Gerhard Möller, Vorsitzender der St. Antonius Stiftung, mit einem Geschenk verabschiedeten.
„Das geringe Zinsniveau bremst den Gründungsboom der letzten Jahre spürbar ab“, erklärte die Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Birgit Radow. Ihr zufolge ist in den letzten Jahren die Hälfte der aktuell 23.500 Stiftungen in Deutschland gegründet worden. „Man muss keine eigene Stiftung gründen, sondern kann sich auch vorhandenen anschließen“, betonte Radow vor dem Hintergrund, dass potenzielle Geldgeber, die der Gesellschaft einen wichtigen Dienst erweisen wollen, nach Alternativen zur Gründung einer eigenen Stiftung suchen.  Gut 200 Zuhörer verfolgten die Veranstaltung, die von Claus Peter Müller von der Grün moderiert wurde.

Social Button Facebook Social Button Facebook - Wide
Social Button Google+ Social Button Google+ - Wide
Social Button Twitter Social Button Twitter - Wide