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Von links: Die Moderatorin Julia Grass (Leiterin Content Management für Berliner Zeitung/Berliner Kurier) gratulierte gemeinsam mit dem Laudator und Juryvorsitzenden Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur Ruhr Nachrichten) der OBCC mit Walter Lorz (Geschäftsführer), Harald Ziegler (head of service and research chief technical officer) und Josephine Schüler (compliance officer project assistance). Foto: Anikka Bauer

And the Winner is ... OBCC!

am 27.09.2019

„Medien-Oscar“ für Innovationen geht an Verlagshaus Parzeller für OBCC Classroom

BERLIN/FULDA. Erfolgreich, innovativ und digital: Der OBCC Classroom hat den Medien-Oscar für Innovationen – den NOVA-Innovation Award – in Berlin verliehen bekommen. Die OBCC des Parzeller Verlags hat eine digitale Lernplattform geschaffen, die die Umsetzung dynamischer und interaktiver Lehr- und Lernkonzepte ermöglicht.

Einen besseren Ort als das E-Werk, das ehemalige Umspannwerk Buchhändlerhof in Berlin, hätte man für die Verleihung des Nova-Awards 2019 nicht finden können. Die Zeremonie in dem denkmalgeschütztem Backsteingebäude elektrisierte die rund 300 geladenen Gäste aus der gesamten deutschen Verlagsbranche, und entlud sich erst mit dem Öffnen der Kuverts und anschließendem Verlesen der Gewinner in den vier Kategorien des Awards. Einer Art „Medien-Oscar“ für Innovationen in der Branche, der auch so zelebriert wurde.
And the winner is...? Eine Frage, die auch die Teilnehmer der Delegation aus dem Verlagshaus Parzeller sicht- und spürbar nervös werden ließ. Kein Wunder, denn die Konkurrenz, gerade aus den Medienkonzernen des Landes, war gewaltig. Die Moderatorin öffnete das Kuvert: Der Nova-Award geht an die OBCC für das Projekt OBCC Classroom.

Meilenstein für Medienbranche

Applaus und Beifall auch deshalb, weil mit OBCC Classroom erstmals ein Projekt ausgezeichnet werden konnte, das in Teilen auf einer zukunftsweisenden Blockchain-Technologie basiert. Ein Meilenstein für die gesamte Medienbranche.
Walter Lorz, Geschäftsführer der OBCC, unterstrich die Bedeutung des Awards für das Unternehmen. „Zum einen ist es die Auszeichnung einer großartigen Tam-Leistung innerhalb der OBCC. Zum andern ist der Award ein außergewöhnlicher Meilenstein auf dem Weg von einer regionalen zu einer nationalen und später internationalen Plattform für die digitale Bildung in Schule und Beruf. Um so schöner wäre es, wenn OBCC Classroom auch dort zum Einsatz kommt, wo es entwickelt wurde – in Osthessen. Doch das gestaltet sich schwieriger, als man das glauben möchte.“
Dabei gibt es, so Lorz, bereits ein ausgearbeitetes Konzept für die Einrichtung einer Modellschule, in der erstmals überhaupt die technische Infrastruktur aus Glasfaser-Anschluss und Netzwerk zu den umfangreichen Anwendungen einer digitalen Lernplattform passen. Ein entsprechendes Einstiegs-Szenario auf dem Weg dahin existiere bereits. Lorz erklärt: „Wir könnten uns vorstellen, ein EduTech-Cluster, also ein Netzwerk aus Schulen – zum Beispiel im Landkreis – einzurichten, das auf unserer Plattform arbeitet. Auf diesem Weg würde die erste digitale Bildungs-Community überhaupt entstehen, die den Erfahrungsaustausch zwischen Schulen und Lehrkräften ermöglicht. Gemeinsame Projekte, zum Beispiel im Bereich Förderung der Medienkompetenz, wären problemlos zu realisieren. Denkbar wäre darüber hinaus eine Vernetzung von Ausbildungsbetrieben und berufsbildenden Schulen für einen effizienteren Unterricht.“ Doch dafür müsste man an viele zuständigen Stellen den Schalter umlegen, so wie dies in früheren Jahren im Berliner E-Werk der Fall war. Andernfalls, so ist sich OBCC-Geschäftsführer sicher, werden die wenigen Lichter in der digitalen Bildung schneller ausgehen, als man sich das vorstellen möchte. Oder eben in anderen Ländern und Regionen erstrahlen.

Der OBCC Classroom

„Der OBCC Classroom besteht aus drei Komponenten: Einer Kiosklösung, einer Toolbox und einem digitalen Schreibtisch“, erklärt OBCC-Geschäftsführer Walter Lorz. „Über den Kiosk können alle gängigen Artikelformate, von PDF bis XML, importiert werden und für den digitalen Schreibtisch den Lernenden zur Verfügung stellen.“ Mit den Toolbox-Werkzeugen könnten die Inhalte aus Publikationen mit Fotos, Videos, Grafiken und Audiofiles angereichert werden. So werde es den Lehrern ermöglicht, den Unterricht auf einfachste Weise multimedial zu gestalten.
Für den Lernenden bietet sich laut dem Digital-Experten auf der Plattform die Möglichkeit, Artikel zu kopieren, kuratieren, kommentieren und analysieren. Das muss er nicht alleine tun. Deswegen ist OBCC Classroom ein großer Schritt hin zu individualisiertem Unterricht. Mittels Viewer sieht der Lehrer, wie der Stand der Arbeit des Schülers ist. Über die Chat-Funktion kann er diesen via Tablet ansprechen. Noch wichtiger ist für viele Pädagogen, dass die Schüler über unsere Plattform kollaborativ arbeiten können. Eine virtuelle Zusammenarbeit, die sich über den Campus hinaus erstrecken kann. Von Zuhause, von unterwegs, von überall.
Einen besonderen Stellenwert nimmt das Modul „Flow“ ein, mit dem die Lernenden auf einfache Weise beeindruckend Multimediareportagen oder Dokumentationen erstellen können. Ein Tool für den Videoschnitt rundet das Portfolio ab.

Nova Award

Mit dem Award werden die besten Produkt-Neueinführungen, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen in drei Kategorien ausgezeichnet. Gewürdigt werden innovative Leistungen für Leser/Nutzer und Werbekunden und beispielsweise die Erschließung neuer Märkte außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungen.
nova-award.de

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