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Die Jury des Tortenwettbewerbs unter hessischen Konditoreien beim Verkosten der Torte von links: Donatus Landgraf von Hessen, Nele Neuhaus, Anika Lauber, Tobi Kämmerer und Floria Landgräfin von Hessen. Foto: Mirko Luis

Comeback für Prinzen-Torte

am 25.09.2019

Glückliche Landgrafen-Familie / 9.400 FEINWERK-Besucher neuer Rekord

EICHENNZELL (cle/mlu). Herrliches Spätsommerwetter, eine traumhafte Location und Handwerkskunst vom Feinsten, sei es edler Schmuck, langlebige Holzmöbel, raffinierte Uhren oder stilvolle Lampen. „FEINWERK – Markt für echte Dinge“ ließ kaum Wünsche offen.

Neben wunderbaren Exponaten der Aussteller, darunter viele Unikate, gab es auch kulinarisch Abwechslung – von selbstgemachtem Senf über Schafskäse aus dem Vogelsberg bin hin zu spanischen Pfannengerichten und Rhöner Tapas war alles dabei, wonach sich Genussmenschen sehnen – für ein oder auch mehrere Gläschen Wein war der Sonntag wie gemacht. Aber auch der Freitag und Samstag lief aus Sicht des Veranstalters gut. Wie die Fuldaer Zeitung vermeldete, konnte die Zahl der zahlenden Besucher gegenüber dem Vorjahr um rund 1.000 Gäste gesteigert werden. Das Portal berief sich auf Angaben von Organisatorin Anja Heil. Den Angaben zufolge besuchten 9.400 Besucher das dreitägige Event, das von Workshops und Music-Acts begleitet wurde. Immer wieder vergriffen war das druckfrische Luxus- und Lifestyle-Magazin „Fuldas Finest“ aus dem Verlagshaus Parzeller. Der verantwortliche Redakteur Bernd Loskant, der quasi sein Wochenende bei „FEINWERK – Markt für echte Dinge“ verbrachte, sorgte gerne höchstpersönlich für Nachschub. Übrigens: Laut Heil soll der immer beliebter werdende Markt im nächsten Jahr vom 4. bis 6. September stattfinden.
Unterhaltsam war der Tortenwettbewerb, moderiert von Jens Huwald, Geschäftsführer einer der größten Werbeagenturen in Deutschland (Wilde & Partner). Sie entwickelte für die Hessische Hausstiftung die Dachmarke „Prinz von Hessen“. Die Lieferantin der künftigen „Prinz von Hessen“-Torte und damit Siegerin des Backwettbewerbs unter hessischen Konditoren steht fest: Tatjana Kreuter (Kreuter Blum Chocolatiers und Patissiers/Wiesbaden) nahm am Sonntagnachmittag bei „FEINWERK – Markt für echte Dinge“ die Glückwünsche von Hausherr Donatus Landgraf von Hessen und Floria Landgräfin von Hessen sowie der Juroren entgegen. Zuvor verkosteten sie die verführerisch-süßen Kreationen, die von den vier Finalisten mit Herzblut kreiert worden war, gemeinsam mit Buchautorin Nele Neuhaus, hr-Moderator Tobi Kämmerer sowie Anika Lauber, Chef Pâtissière im Schlosshotel Kronberg.
Die neue Torte wird ab kommendem Herbst in gastronomischen Betrieben der Unternehmensgruppe serviert – unter anderem im Schlosshotel Kronberg und im Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt, in der Gastronomie von Schloss Fasanerie sowie auf dem hauseigenen Weingut Prinz von Hessen. Vorgegeben war die Verarbeitung des Rieslings Kabinett Royal des Weinguts Prinz von Hessen sowie die Integration des Firmenlogos.
Wie Floria Landgräfin von Hessen zuvor im Interview mit Jens Huwald bestätigte, gab es eigentlich schon mal eine Torte, die man auch sehr gern gehabt habe. Doch dann sei leider das passiert, was wie ein schlechter Witz klingt: Der Konditor verstarb, und nahm das Rezept mit ins Grab. Das, so Huwald, sei sehr bedauerlich. Doch warum, fragte er die Gräfin vor einigen hundert Zuschauern des Finales, habe sie als Familienmutter nicht einfach selbst eine neue Torte gebacken? Die Antwort von Floria Landgräfin von Hessen kam spontan. Wer sie ein bisschen kenne, der wisse wohl, dass sie gerne koche, aber das Backen liege nicht in ihrer Talentreihe.
Gut aufgelegt war unterdessen hr3-Moderator Tobi Kämmerer, dem man nachsagt, dass er „wie eine Heuschrecke“ sei. Grund dafür: Egal, wo er stehe, er finde und esse alles, sagen Kollegen. „Und ich muss sagen, das stimmt“, gestand Kämmerer ein. Der hr3 habe so oft berichtet, dass in Hessen irgendwo ein Wettbewerb in Sachen Kulinarik stattfinde. „Es wurde die schönste Wurst gekürt, das beste Brot, doch ich war nie in der Jury, doch jetzt ereilte mich endlich der Ruf.“
Unterdessen zog Krimiautorin Nele Neuhaus einen Vergleich zwischen Schreiben und Kuchenbacken. Wenn sie sich an einen neuen Roman wage, sei es schon so, dass sie neue Zutaten brauche – es seien die Figuren, die Handlung und die Handlungsorte. Und das vergleiche sie schon ein wenig mit einer Torte, weil man wie bei ihr alles gut aufeinander abstimmen müsse, damit es am Ende dem Verzehrer der Torte oder – in ihrem Fall – dem Leser gut schmecke bzw. gefalle. Deswegen glaube sie, dass sie hier gut mitwirken könne.

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