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Ehrende und Geehrte (vordere Reihe von links): Simone Bower, Lili Marte, Susanne König, Anja Bug-Kreß, Claudia Stähr und Uli Schreiner sowie (hintere Reihe von links): Richard Thonius (Personalrat), Winfried Heil, Bettina Stelzner (Personalabteilungsleiterin), Michael Dietzel und OB Dr. Heiko Wingenfeld. Foto: Stadt Fulda

Dank für lange Jahre im Dienst der Bürger

am 01.10.2019

Ehrungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung / 25 und 40 Jahre an Bord

FULDA (mkf). „Ein Dienstjubiläum ist ein guter Anlass, um Zwischenbilanz zu ziehen und zurückzuschauen auf die langen Jahre Ihrer Mitarbeit im Dienste der Fuldaer Bürgerinnen und Bürger“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bei der Ehrung verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Sicherlich habe es in diesen Jahren auch Höhen und Tiefen gegeben, er wünsche allen Jubilaren aber, dass die positiven Erinnerungen im Vordergrund stehen. „Als Sie Ihre Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen aufgenommen haben, war die Stadtverwaltung sicher noch deutlich kleiner und überschaubarer“, sagte er. Doch auch wenn die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inzwischen auf rund 1300 angestiegen sei, lege man weiter Wert darauf, eine gute Gemeinschaft zu bilden, „denn es ist die persönliche Note, die uns als Stadt auszeichnet“, so Wingenfeld. Er nutzte die Gelegenheit, um allen Geehrten seinen herzlichen Dank auszusprechen für die langen Jahre der Mitarbeit: „Sie leisten mit Ihrer Arbeit einen Dienst am Bürger, der das Fundament unseres freiheitlichen Staates bildet.“ Es sei Aufgabe der Stadt, für das öffentliche Wohl einzutreten, und dafür brauche sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen: „Die Arbeit wird uns auch in den nächsten Jahren nicht ausgehen“, versicherte er mit einem Schmunzeln.
Sein 25-jähriges Arbeitsjubiläum feierte Michael Dietzel. Der in Kassel geborene Diplom-Informatiker war nach seinem Studium an der Fachhochschule Fulda zunächst nach München gegangen, bevor er 1995 bei der Stadt Fulda im Hauptamt, Abteilung Organisation und Datenverarbeitung eingestellt wurde. Im Jahr 2005 übernahm er dann die kommissarische Leitung der Abteilung Zentrale Dienste, ein Jahr später wurde ihm die Leitung der IT-Abteilung übertragen. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem auch die Betreuung des CityNetz Fulda für Firmen, Behörden und städtische Einrichtungen.
Ebenfalls seit 25 Jahren im Dienst der Stadt Fulda steht Simone Bower. Die gebürtige Ost-Berlinerin wurde in der ehemaligen DDR zur Erzieherin ausgebildet und kam nach der Wende nach Fulda. 1992 wurde sie als Erzieherin im Kindergarten Edelzell angestellt. Nach Mutterschutz und Erziehungszeit für ihren jüngsten Sohn durchlief sie Stationen im Kinderhort Ferdinand-Schneider-Haus und im Kindergarten Gläserzell, bevor sie 2011 in die damals neu gegründete Kita Weltentdecker am Aschenberg kam und diese mit aufbaute.
Gleich zwei Jubilarinnen kamen von der Kita Sonnenschein am Aschenberg:  Die gebürtige Kasachin Lili Marte kam 1991 nach Deutschland und nahm an einer schulischen Umschulung zur Erzieherin in Hünfeld teil. Im Jahr 1995, also vor 25 Jahren, wurde sie zunächst als Springerin für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen in den städtischen Kindergärten eingestellt. Seit 1998 ist sie als Erzieherin in der Kita Sonnenschein am Aschenberg tätig, wo sie als inoffizielle Wettergöttin gilt – „Wenn Sie dabei sind, scheint immer die Sonne“, verriet der OB.
Ebenfalls als Erzieherin in der Kita Sonnenschein am Aschenberg ist Claudia Stähr tätig. Als „echtes Fuldaer Gewächs“ machte sie ihren Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin an der Fachschule des Maria-Ward-Instituts und war dann rund 15 Jahren an verschiedenen Stationen tätig. Vor 25 Jahren kam die dreifache Mutter und stolze Großmutter dann zur Stadt Fulda, wo sie als Erzieherin mit einer halben Stelle in der Kita Sonnenschein begann. Derzeit übernimmt sie für einen befristeten Zeitraum die Leitungsaufgaben in der Kita.
„Als Oberbürgermeister hat man es ja meist mit kritischen Rückmeldungen zu tun. Aber für eines bekomme ich immer nur Lob zu hören, und das ist der wunderschöne Blumenschmuck für den unsere Stadt inzwischen weithin bekannt ist“, so OB Wingenfeld. Mit dafür verantwortlich ist Anja Bug-Kreß, die seit 25 Jahren im Grünflächenamt der Stadt Fulda tätig ist, zunächst als Saisonkraft, dann mit einer halben Stelle und inzwischen als Vollzeitkraft. Sie ist vor allem für die Floristik zuständig, fertigt Gestecke, Sträuße sowie Kränze und hat auch viel Arbeit für das Stadtfest geleistet.
Mancher der telefonischen Kontakt zum Bürgerbüro der Stadt Fulda hatte oder hier geheiratet hat, kennt seinen Namen: Uli Schreiner ist seit 25 Jahren bei der Stadt Fulda tätig, 19 Jahre davon im Bürgerbüro. Der gebürtige Fuldaer kam nach der mittleren Reife 1994 als Beamtenanwärter für den mittleren Dienst zur Stadt Fulda, wo er zunächst in der Abteilung für Organisation und Datenverarbeitung tätig war und dann in das Rechts- und Ordnungsamt versetzt wurde. Im Jahr 2000 kam er dann in das neu eingerichtete Bürgerbüro, wo er als „Allzweckwaffe“ gilt. So betreut er die IT des Bürgerbüros und ist besonders gefragt bei kniffligen Situationen im Pass- und Meldewesen. Der Beamte auf Lebenszeit ist zudem als Standesbeamter tätig und ist zuständig für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen, „ein besonderes sensibler Bereich, dessen Funktionieren von zentraler Bedeutung für unsere Demokratie ist“, wie OB Wingenfeld betonte.
Bereits seit 40 Jahren ist Winfried Heil im öffentlichen Dienst tätig, davon 30 Jahre bei der Stadt Fulda. Der gebürtige Fliedener wurde 1979 als Beamtenanwärter für den mittleren Dienst beim Hessischen Straßenbauamt in Hanau eingestellt und durchlief dort verschiedene Stationen. Zehn Jahre später erfolgte die Versetzung zur Stadt Fulda, zunächst als Sachbearbeiter in der Sozialhilfeabteilung, dann als Sachgebietsleiter im Bereich Hilfe zum Lebensunterhalt tätig war. 1990 wurde Winfried Heil in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen, 1999 wurde er erst stellvertretender Leiter und 2007 Amtsleiter im Sozial- und Wohnungsamt. „In Ihrer Tätigkeit haben Sie es vielfach mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu tun. Bei allem menschlichen Mitgefühlt gilt es da auch, die gebotene Sachlichkeit zu wahren – eine Balance, die Ihnen immer wieder gelingt“, so Wingenfeld.
Auf eine 40-jährige Tätigkeit für die Stadt Fulda kann auch Susanne König zurückblicken. 1979 begann sie ihre Ausbildung zur Bürogehilfin bei der Stadtverwaltung Fulda und hat seitdem verschiedene Stationen im Bereich der Kultur durchlaufen. Begonnen hat sie nach der Ausbildung an städtischen Theaterkasse und im Sekretariat des Theaterleiters. Im Jahr 2004 wechselte die Fuldaerin in das Stadtarchiv und kam 2005 in das Sekretariat der Musikschule, wo sie sich um den vielseitigen Publikumsverkehr kümmert und auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Lehrkräfte hat.