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Das Team von Istergiesel mit OBGerhard Möller, dem Ministerpräsidenten Volker Bouffier und hr-Intendant Dr. Helmut Reitze im „hr-Treff“ auf dem Hessentag. AlsTrophäe nimmt Ortsvorsteher Wolfgang Bilz den „Onkel Otto“ mit nach Hause. Fotos: M. Schwab

Istergiesel landet auf 4. Platz

am 03.06.2015

Großes Finale beim hr-Wettbewerb um Hessens „Dolles Dorf“ auf dem Hessentag in Hofgeismar

HOFGEISMAR/FULDA (mb). Ortsvorsteher Wolfgang Bilz, die Istergieseler selbst und Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller nahmen den Ausgang des hr-Wettbewerbs um Hessens „Dolles Dorf 2015“ olympisch gelassen. „Hauptsache, es hat Spaß gemacht“, kommentierte Möller den vierten Platz. „Immerhin waren wir die Besten in Ost-hessen und an vierter Stelle von ursprünglich 52 Bewerbern landesweit“, meinte Bilz, der, wenn auch kein goldenes, aber immerhin ein ansehnliches kupferfarbenes hr-Maskottchen gemeinsam mit seinem Team mit nach Hause nehmen konnte. Sieger im fröhlichen, sportlichen Kräftemessen wurde indes die Gemeinde Bellersheim aus dem Landkreis Gießen.

Alles gegeben

Was für ein Tag an diesem Hessentagswochenende in Hofgeismar. Während sich Schlangen durch die „Hessentagsstraße“ drückten, sorgte Moderator Thomas Ranft im hr-Veranstaltungszelt bereits kräftig für gute Laune, um Ehrengäste und Gäste aus den Gemeinden Bellersheim, Istergiesel, Kröftel und Vasbeck auf das große Finale einzustimmen. Schließlich sollten sie ihre Teams auf der Bühne oder während des „Fischerstechens“ im Freibad ordentlich anfeuern. Bei den Klimmzügen, der ersten Disziplin, wo es darum ging, einen Buzzer in 20 Sekunden so oft wie möglich zu berühren, sah es für Istergiesel ganz gut aus. Mauerermeister Andreas brachte es auf stolze 14 Klimmzüge am Reck. Lediglich Maximilian aus Bellersheim legte unter dem wachsamen Auge von Schiedsrichter Lutz Wagner noch einen drauf. Auch beim Boule-Spiel konnte sich Desirée noch wacker für die Mannschaft aus Istergiesel behaupten. Die Fragerunde à la „Hessenquiz“ und nicht zuletzt das „Fischerstechen“ sorgten für einen stabilen dritten Platz. Als es beim abschließenden Geschicklichkeitsspiel mit einem Tischtennis-Ball auf einer abgerundeten Scheibe  um Ausdauer und Gleichgewicht halten ging, meinte es das Glück nicht mehr ganz so gut mit den Istergieselern. Statt die bisher erreichten Punkte im besten Fall verdoppeln zu können, plumpste der Ping-Pong Ball herunter und sorgte letztlich für einen Achtungserfolg in Form eines vierten Platzes für die Fuldaer Stadtteilmannschaft. „Istergiesel hat alles gegeben“, lobte OB Möller. Überhaupt sei der finale Wettbewerb um „Hessen sucht das dolle Dorf 2015“ interessant und bis zuletzt  sehr spannend gewesen.

Einsatz hat sich gelohnt

Dass der Einsatz bis zum letzten Moment nicht umsonst war, belegte nicht nur die gute Stimmung, sondern auch der Fernseh-Beitrag über Istergiesel, in dem die Bewohner hoch motiviert ankündigten „Wir rocken den Hessentag“, um „Onkel Otto“ mit nach Hause zu nehmen. Im Interview mit Moderator Jens Kölker setzte Ortsvorsteher Bilz seine Heimat ausgesprochen sympathisch in Szene, als er von einem „wunderbaren Stadtteil mit einem herrlichen Ausblick auf Wasserkuppe und Milseburg“ sprach. Fazit für den Viertplatzierten: Dabei sein, ist alles. Und wenn es auch für den „Gold-Otto“ nicht ganz gereicht hat, so wird künftig dennoch ein „Otto“ einen schönen Platz im Bürgerhaus von Istergiesel finden.

Wert, gezeigt zu werden

Lob für alle Beteiligte gab es auch von Ministerpräsident Volker Bouffier. Die aktuelle hr-Hessentagssendung habe zweierlei rübergebracht: die Freude am Wettbewerb, vor allem aber, dass „unsere Dörfer eine tolle Gemeinschaft sind.“ Intendant Dr. Helmut Reitze nannte den vom Hessischen Rundfunk initiierten Wettbewerb eine „tolle Idee, die funktioniert.“ Mit der Suche nach Hessens „Dollem Dorf“ werde deutlich, dass es ein „Leben jenseits der Metropolen gibt und wert ist, gezeigt zu werden.“