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V. l.: Ingrid und Hermann-Josef Auth (Rhöner Biosphärenrind), Janet Emig (Natur- und Lebensraum Rhön), Simone Müller und Rike Trittin (Landkreis Fulda) sowie Erika Lopez und Thomas Bug (Rhöner Biosphärenrind) präsentierten Landkreis und Rhön auf der Grünen Woche in Berlin. Foto: Rhöner Biosphärenrind

Biosphärenrind, Ökomodellregion, Tourismus und Naturschutz

am 10.02.2020

Internationale Bühne: Rhön und Landkreis Fulda auf der Grünen Woche

BERLIN/GERSFELD (alb). Die Rhön und der Landkreis Fulda im Fokus: Zwei Tage lang haben der Verein Natur- und Lebensraum Rhön, die Ökomodellregion Fulda und der Verein Rhöner Biosphärenrind den Besuchern der Internationalen Grünen Woche in Berlin die Schätze ihrer Region nähergebracht. Ein besonderer Höhepunkt: eine Koch-Show mit TV-Koch Reiner Neidhart.

Präsentiert wurde die Koch-Show von hr1-Moderator Kai Völker, der Simone Müller von der Ökomodellregion Fulda und Janet Emig, landwirtschaftliche Beraterin beim Verein Natur- und Lebensraum Rhön, interviewte. Sie sprachen über die Landwirtschaft in der Rhön, Arten- und Naturschutzprojekte, Konzepte zur Nachhaltigkeit und die extensive Beweidung der Hutungen. Janet Emig erzählte zudem, welche touristischen Schätze die Rhön zu bieten hat. Hermann-Josef Auth und Thomas Bug, Biobauern des Vereins Rhöner Biosphärenrind, lobten das Engagement des Vereinsvorsitzenden Stefan Hohmann zugunsten der Rindfleischproduzenten und berichteten von der Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel Tegut. Der Verein liefert mittlerweile fast 1000 Rinder jährlich an Tegut. Diese werden im Schlachthof Fulda geschlachtet und nach der Verarbeitung in der Ludwigsluster Fleischwarenfabrik in Mecklenburg an den Bio-Fleischtheken der Fuldaer Tegut-Märkte unter der Marke „Rhöner Biosphärenrind“ angeboten. Durch die ökologische Erzeugung von gesunden Lebensmitteln leiste der Verein einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der einzigartigen Kulturlandschaft der Rhön, betonte Bug. TV-Koch Reiner Neidhart aus Karben in der Wetterau bereitete Rindfleisch von Tieren des Vereins zu, das die Besucher anschließend probieren durften. Dazu wurden Rhönkracher, Marmeladen, Sirupe und Rindersalami von Produzenten der Dachmarke Rhön ausgegeben.