Menü Button
mk Logo
Marktkorb Logo
Die neu Eingebürgerten mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Schmitt (l.) und Sachbearbeiter Matthias Brähler (r.) von links: Syuzan Georgieva, Olcay Öztürk, Mateusz Piotr Wosniak, Agata Kling, Trish Tatenda Godzi, Cosmo und Aleksandra Bellucci, Artur Kling Foto: Stefan Waldmann

„Demokratie – sind wir alle“

am 23.12.2019

Schmitt ruft zu Bürgerengagement bei Einbürgerungsfeier auf

FULDA (was). Der demokratische Rechtsstaat existiert nicht aus sich selbst heraus, sondern nur durch Staatbürgerinnen und -bürger, die ihn tragen. Dies betonte Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt bei der Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an sechs Bewohner aus dem Landkreis Fulda.

Es brauche viele, die bereit seien, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, aber auch willens, sich ehrenamtlich für das Gemeinwesen zu engagieren.
Bevor die Einbürgerungsurkunden nach dem Ablegen der Eidesformel auf das Grundgesetz vom Ersten Kreisbeigeordneten überreicht wurden, hatte Schmitt die neuen Staatangehörigen, von denen einige schon lange im Landkreis leben, zu der Feierstunde willkommen geheißen. Er beglückwünschte sie zu ihrer Entscheidung, Deutsche zu werden, was zum Teil mit dem Verzicht auf die alte Staatsangehörigkeit verbunden sei. Die deutsche Staatsangehörigkeit verleihe Rechte und Pflichten, wobei die Rechte wie die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Recht auf Freizügigkeit, das Wahlrecht oder der Zugang zu öffentlichen Ämtern überwiegen würden.
Auch bei einem solchen  besonderen Anlass könne nicht oft genug betont werden, dass Demokratie nicht ohne das Mittun möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger funktioniere, so Schmitt. Das gelte sowohl für diejenigen, die schon lange Deutsche seien, als auch für diejenigen, die die Staatsangehörigkeit erst erwerben würden. Der Erste Kreisbeigeordnete erinnerte an einen Ausspruch des früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck, der die Freiheit mit einem Segel verglichen habe – „prall im Sturm der Sehnsucht, schlaff in der Windstille der Gewohnheit“.

Die neuen deutschen Staatsangehörigen

Ihre Einbürgerungsurkunden erhielten Aleksandra Bellucci (Burghaun-Steinach), Syuzan Georgieva (Hofbieber-Schwarzbach), Trish Tatenda Godzi (Neuhof), Agata Kling (Hofbieber-Elters), Olcay Öztürk (Burghaun) und Mateusz Piotr Wosniak (Hosenfeld). An der Feierstunde am Dienstag im Landratsamt nahmen weiterhin Cosmo Bellucci (Burghaun-Steinbach) und Artur Gilbert (Tann-Wendershausen) teil, die schon früher eingebürgert worden waren.