
PETERSBERG. Ausverkauftes Haus, begeistertes Publikum, minutenlanger Applaus für das gesamte Ensemble - besser hätte es nicht laufen können bei der Premiere des integrativen Hip-Hop-Musicals "Durch meine Augen".
Von Alexander H. Klüh
PETERSBERG. Ausverkauftes Haus, begeistertes Publikum, minutenlanger Applaus für das gesamte Ensemble - besser hätte es nicht laufen können bei der Premiere des integrativen Hip-Hop-Musicals "Durch meine Augen".
Von Alexander H. Klüh
Aufgeregt und mit mächtigem Herzklopfen standen die rund 100 Kinder und Jugendlichen kurz vor ihrem großen Auftritt hinter der Bühne. Mit viel Konzentration, Herzblut und Spielfreude präsentierten die jungen Akteure die Geschichte des 16-jährigen Kalle. Der Plot: Wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören erfährt Kalle bereits im Kindergartenalter. In der Schule wird er wegen seiner schlechten Leistungen gehänselt, in der eigenen Familie gilt er als Taugenichts. Kalle fühlt sich unverstanden und einsam, gerät an die falschen Freunde, kommt mit Alkohol und Drogen in Berührung.
Die Akteure zeigten eine großartigen Teamleistung um den 18-jährigen Christoph Giez, der ausdrucksstark und authentisch die Rolle des Kalle ausfüllte. TeMain, Wlad und Funda rappten dazu ihre Texte zu von Frank Tischer komponierten Melodien. "Wir sind kein Star-Ensemble, sondern Laien, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollten", hatte Dr. Wolfram Geiger, Vorsitzender des Vereins Jollydent e.V., vor der Aufführung gesagt und die Intention des Jollydent-Projekts KiTz verdeutlicht: nämlich Kinder im Takt zusammen zu führen.