
NEUHOF / STUTTGART. Die größten Unterschiede zwischen München und Stuttgart: Die Ausgabe von Standmass ist bei den Schwaben ausdrücklich erlaubt - und ein Rauchverbot gibt es in deren Festzelten auch nicht.
Von Alexander H. Klüh
NEUHOF / STUTTGART. Die größten Unterschiede zwischen München und Stuttgart: Die Ausgabe von Standmass ist bei den Schwaben ausdrücklich erlaubt - und ein Rauchverbot gibt es in deren Festzelten auch nicht.
Von Alexander H. Klüh
Auch ansonsten ging es auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt deutlich lockerer zu. Klarer Fall: Die Rede ist einerseits von der Wiesn (das größte Volksfest der Welt in München), und andererseits der Wasen (das zweitgrößte Pendant in Bad Cannstatt, direkt neben Stuttgart). Während man in München eine Mass nur bekommt, wenn man auch Inhaber eines Sitzplatzes im Festzelt ist („Die Ausgabe von Standmass ist gesetzlich verboten“ prangt es dort überall von Schildern), sieht man das in Stuttgart deutlich humaner: Dort bekommt jeder, solange er noch Durst hat, egal ob mit Platz oder ohne.
Rauchen darf man da auch noch, ob das jetzt gut ist oder schlecht. Warum ich das erzähle? Der Stammtisch „13 Wirtschaftsprüfer“ aus Neuhof hat eine Exkursion unternommen.
Und klar, der kluge Stammtisch baut vor, und nimmt einen Experten mit: In der Regel ist das dann der Stadtflüsterer. Und so fällt dann gleich auf, das es bei den Schwaben doch etwas lockerer zugeht: Die Türsteher hat man relativ schnell ausgetrickst, und schon ist man auch ohne Bändchen im Zelt.
Das Münchner Problem, dann immer noch nix zu trinken zu bekommen, kennt man hier nicht. Wenn man einigermaßen gut aussieht, oder besser ein Dirndl trägt, hat man auch ruckzuck noch einen Sitzplatz in einer Box ergattert. Da kann man in München noch lange drauf warten.