
Fulda. Die Region beheimatet doch so einige Musiktalente. Das fällt auf, wenn man an einem einzelnen Abend unter der Woche gleich in verschiedenen Kneipen und Kellern der Stadt mehrere Live-Konzerte verfolgen kann. Und die sind auch überaus gut besucht ...
"Song & Danceman Band" im Kulturkeller: Die selbsterkorene Germany's-next-Top-Dylan-Tribute- Band füllte am Donnerstagabend den Kulturkeller. Die treuen Fans scheinen abgezählt gewesen zu sein, denn die Stühle waren bis auf den letzten belegt. Auch die Konversation zwischen Liedansager, Geschichtenerzähler sowie ansonsten Bassisten Hermann Diel und dem Publikum legt nahe, das man sich kennt. Die Songs hingegen kannte nicht alle jeder, auch eingefleischte Bob Dylan Fans mussten zweimal hinhören - die Musikanten hatten auch eher unbekannte Stücke hervorgekramt.
Sabinett in der Windmühle: Direkt im Anschluss ging es weiter in die ebenfalls vollbesetzte Mühle. Antoniusheim-Direktor Rainer Sippel, eben noch im Kulturkeller, lauschte nun hier Sabinett unplugged, unterstützt von Peter Fischer an der Gitarre und Danny Müller am Piano. Als eine Art Showact supportete Martin Caba am Gesang.
Attention, unplugged im HBH-Braukeller: Der Name war Programm, in Hohmanns Brauhaus wird nur noch akustisch musiziert. Das nächste Mal am 2. April ab 21 Uhr mit "Acoustic Flavour".
Was auffällt: Es sind unter der Woche abends doch eher die älteren Semester unterwegs. Falls jemand einen Tipp hat, wo man mal mit "Gleichaltrigen" bis mitten in die Nacht Bier trinken und philosophieren kann - hier nebendran steht meine Telefonnummer ... Vielen Dank vorab. Alexander H. Klüh