
"Ich hoffe, ich bin kein totales Weichei", meinte Autor Zeno Diegelmann, und wies uns darauf hin, dass sein Roman "Weichei" nicht autobiografisch sei. Foto: Hanna Koerdt

Das Papier dieser Welt reicht nicht aus, um die vielen Missverständnisse zwischen den Geschlechtern festzuhalten. Einige davon hat Zeno Diegelmann aber in seinem Buch "Weichei" notiert, aus dem er nun im Trend House in Fulda vorgelesen hat.
FULDA (MK). Das Papier dieser Welt reicht nicht aus, um die vielen Missverständnisse zwischen den Geschlechtern festzuhalten. Einige davon hat Zeno Diegelmann aber in seinem Buch „Weichei“ notiert, aus dem er nun im Trend House in Fulda vorgelesen hat.
„Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, sinnierte Hamlet. Heute würde er es anders formulieren: „Macho oder Weichei, DAS ist hier die Frage“. Auf diese versucht Zeno Diegelmann unter dem Pseudonym Tim Boltz eine literarische Antwort in Form seines Comedy-Romans „Weichei“ zu finden. Doch wen bevorzugen die Damen aus dem Publikum: Macho oder Weichei?
Iris Haarmann aus Eiterfeld und Martina Hans aus Petersberg sind sich einig: „Eine gesunde Mischung sollte es sein. Wie genau die aussieht, kann dann jede Frau selbst für sich interpretieren!“
Das sehen auch Sabrina Hohmann und Yvonne Wassermann aus Hilders so: „Männer dürfen auch mal weinen, aber dann auch den Müll runterbringen.“ Wenn alle Frauen wissen wie ER sein soll, wieso dann die vielen Missverständnisse? „Man will immer das, was man gerade nicht hat“, trifft Tina Mathes aus Fulda den Nagel auf den Kopf.
Es zeigt sich, das der Autor seine Recherche ernst genommen hat, denn er weiß um die gespaltene Frauenseele: „Wir Männer sollten am Besten zwei Gesichter haben.“ Richtig, Herr Diegelmann– äh, wir meinen natürlich Herr Boltz.