
Wartenberg. Wie frisch, fromm, fröhlich und frei es in der Bundeswehr zugeht, davon konnten sich die Gäste im Wartenberg Oval überzeugen. Statt Marschmusik gab es Stücke des Glenn Miller Orchestras und vieles mehr. Die Big Band der Bundeswehr spielte ein Benefizkonzert der Spitzenklasse.
„And one, and two, and one two three…“, rief Bandleader Oberstleutnant Christoph Lieder seinen Bandmitgliedern entgegen - und schon ging sie los, die musikalische Sause. Im Repertoire der Big Band der Bundeswehr befinden sich nämlich keinesfalls nur Marschmusik, sondern vor allem Jazz-, Swing- und Funkstücke aus den 20er Jahren, aber auch Songs von Phil Collins, Jason Mraz oder Bluesklassiker wie „I still got the blues“ von Gary Moore. Zum Konzert hatten der „Rotary Club Lauterbach-Schlitz“, der „Lions Club Lauterbach-Vogelsberg“, der „Lions Club Alsfeld-Lauterbach“, der „Soroptimist International Club Lauterbach-Vogelsberg“ sowie das Landeskommando Hessen, vertreten durch den Leiter des Kreisverbindungskommandos Vogelsberg Oberstleutnant d.R. Wolfgang Heyduck, geladen. Der Erlös des Abends soll der in ihrer Existenz gefährdeten Jugend- und Drogenberatung im Vogelsberg zugute kommen, die die Spende für Projekte gegen das Komasaufen bei Jugendlichen und für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen suchtkranker Eltern einsetzen möchte.
Und was sagen die Gäste zum Konzert? Lukas Haas und Mario Jungk (selbst Musikanten) zeigten sich begeistert: „Gerade die Solos auf den Drums waren wirklich eindrucksvoll!“ Vogelsberg-Landrat Rudolf Marx war „beseelt von der Musik!“ und stieß mit seinem Vize Gerhard Ruhl an. Alexander H. Klüh