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Aus und vorbei!
Wer wird denn nun heute Weltmeister?

Fulda. Tja, das war's dann wohl mit dem Weltmeistertitel für unsere deutschen Mannen. Scheinbar ist Fußball doch nicht das Spiel, bei dem am Ende immer die Deutschen gewinnen. Wir waren unterwegs und haben ein paar Emotionen eingefangen.

Aus und vorbei: Der Traum der Deutschen vom vierten WM Titel ist geplatzt! Jogis Jungs mussten anerkennen, dass die Spanier am Mittwochabend eine Nummer zu groß waren. Dabei war der Optimismus grenzenlos. Das Abenteuer Südafrika entwickelte sich für die deutsche Nationalmannschaft zu einer Neuauflage des Sommermärchens 2006 -- wenn auch im südafrikanischen Winter. Wir erlebten eine junge deutsche Mannschaft die authentischen, faszinierenden und mitreißenden Fußball zelebrierte. Schon nach dem Eröffnungsspiel träumte, und vor allem glaubte und hoffte, eine ganze Nation an den möglichen Weltmeistertitel-Titel 2010. Dies war auch vor dem Spiel gegen Spanien zu sehen: Innerhalb kürzester Zeit füllten sich die Public-Viewing- Plätze in Fuldas Innenstadt und im ganzen Landkreis -- die Menschen verwandelten die Stadt in ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer.Doch die Emotionen vor und nach dem Spiel unterschieden sich doch deutlich: Bei Dominik Otto und seiner Familie in Steinhaus freuten sich Jung und Alt auf einen erneuten Sieg, in Schweben half auch dauerhaftes blasen zahlreicher Vuvuzuelas nichts, wie Markus Bröckl und Alexander Kress übermittelten. Auch Rebecka Berkel, die Kunden, Geschäftspartner und Freunde in das alte Kino in der Bahnhofstraße eingeladen hatte, dürfte enttäuscht gewesen sein. Nach dem Spiel stand den deutschen Fans die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, aber wenigstens Sebastian Schmidt nahm es mit Humor -- und kurzerhand schickte er uns ein paar schöne Frauenbeine, um die Leser wieder aufzumuntern. Danke! Alexander H. Klüh

 
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