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Weiches und sauberes Fell trägt zur Gesundheit der Stubentiger bei. Foto: IHV

Gepflegtes Katzenfell im Winter

am 13.11.2017

Bürsten und Kämmen: Die Haare sind ein wichtiger Allwettermantel

FULDA (MK). Laut Experte und Buchautor Dr. Gerd Ludwig schützt das Fell seine Trägerin gleichermaßen vor Hitze, Kälte und Nässe. So ein Mantel muss daher gut gepflegt sein. Vor allem beim Fellwechsel im Winter.

„In dieser Zeit stößt die Katze besonders viel Haar ab und produziert dickes und dichtes Winterfell“, ergänzt Dr. Helga Hofmann, Buchautorin und Katzenexpertin. „Vermehrtes Bürsten und Kämmen erleichtert der Katze den Fellwechsel“, sagt Dr. Hofmann. Zwar putzt sich die Katze täglich mehr als drei Stunden. „Doch das zusätzliche Herauskämmen der ausfallenden Haare unterstützt die Katze beim Fellwechsel und schont Möbel und Teppiche“, sagt Dr. Hofmann. „Zudem fördert das Bürsten die Durchblutung der Haut, was gut für den Haut-Stoffwechsel ist.“

Frühe Fellpflege übt sich

Dr. Ludwig rät Katzenfreunden, ihre Samtpfote so früh wie möglich an die Fellpflege mit Kamm und Bürste zu gewöhnen: „Bei Langhaarkatzen sind sie unverzichtbare Utensilien, weil ungekämmtes Haar sonst schnell verfilzt und Knoten bildet, die oft nur der Tierarzt lösen kann.“ Aber auch Kurzhaarkatzen sollten mit der Pflegeprozedur vertraut sein.
Gerade bei Freigänger-Katzen ist die tägliche Fellpflege eine gute Gelegenheit, das Tier genauer zu inspizieren. Doch ob Freigänger oder Stubenhocker: „Fellpflege ist aktive Gesundheitsvorsorge, weil dabei Haut und Fell nach Parasiten, Wundstellen und anderen Krankheitssymptomen untersucht werden. Eine Katze, die von klein auf an die Pflegehandgriffe gewöhnt ist, empfindet sie wie Streicheleinheiten“, sagt Dr. Ludwig.

Ergänzung des Speiseplans


Da die Katze in der Phase des Fellwechsels besonders viele Haare verschluckt, bilden sich besonders viele, große Haarbällchen im Magen. „Diese würgt sie zwar aus, aber Lein- oder Fischöl erleichtern ihr das Herauswürgen der Bällchen“, sagt Dr. Hofmann. „Etwa ein halber Teelöffel pro Tag ins Futter reicht aus“, sagt die Expertin und gibt den Tipp, eher auf Leinöl auszuweichen. „Fischöl kann etwas streng riechen.“

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