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Regierungsbildung, Sport, Trump, Nordkorea-Konflikt: Professor Manfred Güllner gab in seinem Vortrag einen Querschnitt über die Sorgen der Bundesbürger. Foto: T. Goßmann

Wie Deutschland tickt

am 24.01.2018

IHK-Jahresempfang im Schlosstheater

FULDA (flü). Wie ticken die Deutschen? Welches Stimmungsbild zeichnet sich durch die gesellschaftlichen Schichten ab und welche Irrtümer liefern im Denken der Bürger ein falsches Bild? Beim Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda gab Meinungsforscher Professor Manfred Güllner Antworten auf diese Fragen.

Während zuvor in seiner Eröffnungsrede IHK-Präsident Bernhard Juchheim darauf einging, dass das Jahr 2017 vor allem von Angst geprägt war, gewährte Güllner Einblicke in die Stimmungen der Deutschen und ihre Ungewissheiten. So stellte er dar, was für die Bundesbürger die wichtigsten Themen waren – die Regierungsbildung war mit Abstand der Spitzenreiter – oder was die Deutschen erwarten würden, sollte es Neuwahlen geben. Darüber hinaus ging er darauf ein, welches Bild die Bürger laut Umfrageergebnissen von den einzelnen Parteien hatten.
Beispiele dafür waren, dass die Mehrheit der Befragten die SPDfür unentschlossen hält. Thema war aber auch, inwiefern die beiden großen Volksparteien CDU und SPD an Wähler-Vertrauen verloren haben, was, wie der Meinungsforscher klarmachte, aber schon vor dem Entstehen der AFD bereits der Fall gewesen sei.
Im Hinblick auf die Nichtwähler betonte er, dass  diese überzeugt seien, Politiker hätten oftmals kein Ohr für die Nöte der Menschen. Auch glaubten sie, dass sich die Volksvertreter und die Medien zu stark an Minderheiten orientieren.Er nannte es „Diktatur der Minoritäten“.
„Volksparteien sollten sich von extremen Gruppierungen am rechten und linken Rand abgrenzen und sich um die vergessene Mitte kümmern“, machte der Forsa-Chef deutlich.

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