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Hier zieht die ganze Familie an einem Strang (von links): Bernd, Christian, Thomas und Helga Frings am Unternehmensstandort in Künzell-Bachrain. Foto: DAF Deutschland/S. Simonsen

Die Weichen sind gestellt

am 13.11.2017

Inhabergeführter Betrieb der Familie Frings mit hoher Qualität und Kundenzufriedenheit

KÜNZELL (bick). Seit 50 Jahren besteht die Werner Noll GmbH & Co KG in Bachrain, seit mehr als einem Viertel Jahrhundert leitet Bernd Frings mit Unterstützung seiner Ehefrau Helga die Geschicke des Servicedienstleisters im Lkw-Bereich und Vertragshändlers für Neufahrzeuge von DAF und Schmitz Cargobull. Mit dem Einstieg der beiden Söhne Christian und Thomas ins Unternehmen hat der Familienbetrieb die Weichen für die Zukunft gestellt.

Mittlerweile rund 50 Mitarbeiter zählt das Traditionsunternehmen, das als Händler- und Servicestützpunkt im Dezember 1966 von Werner Noll als Bremsendienst gegründet wurde. Die Werkstatt startete in einer umgebauten Scheune in der Nähe des heutigen Ortsmittelpunkts von Künzell. 1971 zog der Betrieb in ein größeres Gebäude am heutigen Standort im Edelzeller Weg. Dort ergänzten schnell Fahrzeugbau und Nutzfahrzeugverkauf den angestammten Reparaturbetrieb mit Bremsendienst. Zwei Jahre später unterzeichnete der Firmengründer den Vertrag mit dem Lkw-Hersteller DAF und gehört damit zu den ältesten DAF-Partner in Deutschland.
1991 verkaufte Noll mangels Nachfolger in der Familie sein Unternehmen an Bernd Frings, den er als kaufmännischen Leiter einer Firma in der Nutzfahrzeugbranche kennengelernt hatte. Gemeinsam mit Ehefrau Helga, die die Buchhaltung leitet, und den beiden Söhnen zog der neue Geschäftsführer und Gesellschafter von Altenstadt nach Künzell. Schnell gelang es ihm und seiner Familie, in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Er trat der Freiwilligen Feuerwehr Bachrain bei und unterstützt bis heute aktiv das umfangreiche Faschingstreiben. 1999 regierte er sogar selbst als „Prinz Bernd vom dollen Laster“ eine Kampagne lang sein närrisches Volk.
„Das soziale Miteinander hat von Anfang an gepasst, und wir haben uns gleich wohlgefühlt“, erinnert sich Bernd Frings. Die Familie wohnt, arbeitet und lebt in der Gemeinde Künzell. Dass dies so bleibt, dafür haben die beiden Söhne gesorgt. „Während meines Studiums habe ich in das elterliche Unternehmen reingeschnuppert und auch einen Praxisansatz für die Diplomarbeit gefunden“, erinnert sich Sohn Christian. Der 32-jährige Diplom-Kaufmann ist vor fünf Jahren in die Fußstapfen des Vaters getreten und seit zwei Jahren verantwortlich in Vertrieb und Verkauf tätig. Sein vier Jahre jüngerer Bruder Thomas wusste schon früher, dass er in den elterlichen Betrieb einsteigen wollte. Der 28-Jährige ist nach seiner Ausbildung zum Mechatroniker und der Weiterbildung zum Kfz-Meister mittlerweile als einer der fünf Meister in der Werkstatt im Einsatz.
„Wir ergänzen uns prima und verstehen uns sehr gut. Jeder bringt seine Stärken und Interessen ein, wichtige Entscheidungen werden im Familienrat getroffen“, beschreibt Christian Frings die Vorgehensweise. „Uns ist ebenfalls wichtig, dass auch die Mitarbeiter einbezogen werden und in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen Verantwortung zeigen. Das geht natürlich in einem Familienbetrieb viel einfacher. Wir kennen, schätzen und respektieren einander, klären die Dinge auf dem kleinen Dienstweg“, erklärt Firmenchef Bernd Frings, der stolz auf die niedrige Mitarbeiterfluktuation in seinem Unternehmen ist.
Gemeinsam mit den fast 50 Mitarbeitern in Vertrieb, Werkstatt, Ersatzteillager und Verwaltung stehen für den Inhaber hohe Servicequalität und Kundenzufriedenheit an oberster Stelle. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt der erneute Gewinn des DAF Dealer Excellence Award in diesem Jahr. Mit der begehrten Trophäe bewertet der Lkw-Hersteller diverse Qualitätsmerkmale seiner Partnerbetriebe und die Kundenzufriedenheit innerhalb des deutschen Händlernetzes.
Dass diese Auszeichnung genau im Jahr des 50-jährigen Bestehens zum zweiten Mal nach 2014 an den Bachrain geholt werden konnte, war für Familie Frings ein doppelter Grund zur Freude. So feierte man ein großes Fest auf dem Firmengelände. Rund 500 Gäste waren gekommen, um es sich am eigens aufgeschütteten  Sandstrand mit einem attraktiven Familienprogramm und einer Liveband gut gehen zu lassen.

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